15. Juni 2020, 22:13 Uhr

Besondere Masken für mehr Teilhabe

15. Juni 2020, 22:13 Uhr
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Aus der Redaktion
Thomas Jeske, Mitglied des Werkstattrates der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg trägt eine der Masken. FOTO: PV

- Prominente Unterstützung für die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e. V.: Seit Wochen nähen Mitarbeiterinnen in der Werkstatt Florentine in Braunfels und in der Kita Weilburg Mund-Nasen-Masken für den Eigenbedarf. Das Coronavirus bedroht besonders Menschen mit Vorerkrankungen oder schwachem Immunsystem. Zu dieser Risikogruppe zählen nicht selten Menschen mit Behinderungen.

Nun sind Stoff und Schnittmuster von Modedesigner Guido Maria Kretschmer in Wetzlar eingetroffen. Der TV-Moderator ist mit Frank Mutters verheiratet, dem Sohn des Lebenshilfe-Gründers Tom Mutters. Beide haben auf eine Anfrage der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg mit einer solidarischen Paketsendung reagiert. »Wir möchten, dass diejenigen, die es momentan besonders schwer haben, nicht vergessen werden. Guido und ich leisten dazu gerne einen Beitrag«, erklärte Frank Mutters, der mit dem Lebenswerk seines Vaters immer noch eng verbunden ist. Tom Mutters gründete 1958 in Marburg die Bundesvereinigung Lebenshilfe und half auch 1961 bei der Entstehung der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg.

Dort ist die Freude über das Hilfspaket groß. »Ich denke, jeder von uns bekommt momentan sehr deutlich vor Augen geführt, was Teilhabe bedeutet. Ohne ein Stück Stoff im Gesicht ist man in vielen Bereichen des Alltags außen vor. Mit unserer eigenen Produktion möchten wir auch ein Signal für mehr Teilhabe senden«, erklärt Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg.

150 Mund-Nasen-Masken sind aus dem Stoff von Guido Maria Kretschmer produziert worden. Beliefert werden die eigenen Einrichtungen.

Wer aktuell für die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg spendet, kann ebenfalls zwei der Masken bekommen. Mehr zur Aktion unter www.lhww.de. eb



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