15. November 2019, 21:28 Uhr

Sanierung öffnet neue Möglichkeiten

15. November 2019, 21:28 Uhr

Kassel/Berlin (dpa/lhe). Mit der Bereitstellung von sieben Millionen Euro hat eine geplante Modernisierung des Museums für Sepulkralkultur in Kassel eine große Hürde genommen.

»Jetzt, wo der Bund uns die Hälfte der insgesamt nötigen 14 Millionen zugesagt hat, ist es viel einfacher für uns, mit anderen Zuwendungsgebern zu verhandeln«, sagte Museumsdirektor Dirk Pörschmann am Freitag. Geplant sei ab Ende 2022 »eine Mischung aus inhaltlicher Neukonzeption, Sanierung und Erweiterung der Möglichkeiten«. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte das Geld am Donnerstag bewilligt. Das Museum für Sepulkralkultur widmet sich den Themen Sterben, Tod und Totengedenken. Seit zwei Jahren wird dort eine umfassende Modernisierung vorbereitet. Das noch fehlende Geld soll unter anderem vom Land Hessen, der Stadt Kassel, der evangelischen Kirche und dem Verband der Diözesen Deutschlands kommen.

Laut Dirk Pörschmann steht im Vordergrund der Modernisierung die Dauerausstellung, die seit der Eröffnung des Haues 1992 besteht. Dort gebe es dringenden Bedarf für eine Überarbeitung: »Es hat in den letzten 20 Jahren in der Bestattungs- und Sterbekultur so viel Veränderungen gegeben, die sich nicht in der Dauerausstellung abbilden.« Geplant ist, das Museum während der Sanierungsarbeiten an einen Alternativstandort zu verlegen. Das zu sanierende Gebäude solle dann ab 2025 wieder eröffnet werden.

Am Samstag sollte zudem eine neue Ausstellung in dem Museum starten: Bis zum 15. März ist dort »Lamento - Trauer und Tränen« zu sehen. Die Schau widmet sich dem Thema Verlust. Gezeigt wird eine Auswahl von internationalen Kunstwerken.

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