20. Mai 2019, 19:06 Uhr

Sektenanführerin nach 30 Jahren vor Gericht

20. Mai 2019, 19:06 Uhr

Mehr als 30 Jahre nach dem Tod eines kleinen Jungen in einer sektenähnlichen Gruppe in Hanau kommt es zum Prozess am dortigen Landgericht. Wie ein Sprecher gestern mitteilte, wurde die Anklage zugelassen. Das Hauptverfahren könne vor der 1. großen Strafkammer - als Schwurgerichtskammer - eröffnet werden. Voraussichtlich ab Oktober soll der Fall verhandelt werden.

Angeklagt ist eine heute 71 Jahre alte Frau. Ihr wird zur Last gelegt, am 17. August 1988 in Hanau ein damals vierjähriges Kind aus niedrigen Beweggründen und grausam getötet zu haben. Das Kind soll in einem zugeschnürten Leinensack erstickt sein. Um Informationen zur Todesursache zu bekommen, war die Leiche im Juli 2017 auf dem Friedhof exhumiert worden. Die Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft die Anführerin einer »sektenähnlichen Gemeinschaft« gewesen sein. Der Vierjährige sei das Kind eines Ehepaars aus der Gemeinschaft gewesen.

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