26. August 2020, 22:26 Uhr

Stada profitiert von Zukäufen

26. August 2020, 22:26 Uhr
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Von DPA

- Der Arzneihersteller Stada hat von Zukäufen und einer starken Medikamentennachfrage in der Corona-Krise profitiert. Dank mehrerer Übernahmen vor allem im Osteuropa-Geschäft wuchs der Umsatz im ersten Halbjahr um 16 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro, teilte der Grippostad-Hersteller am Mittwoch mit. Aus eigener Kraft stand ein Plus von neun Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum. Dabei wirkte sich die Corona-Krise unterschiedlich aus: Während Stada im Frühjahr von Hamsterkäufen etwa bei Immunpräparaten und Schmerzarzneien profitierte und zeitweise auf Rekordniveau produzierte, hatten die Hessen im zweiten Quartal mit Gegenwind zu kämpfen. In Ländern wie Russland, wo Verbraucher in der Regel ihre Medikamente selbst bezahlen, sank die Nachfrage deutlich. dpa



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