21. August 2020, 20:56 Uhr

Tausende zu Demo erwartet

21. August 2020, 20:56 Uhr

- Angehörige der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau haben zur Demonstration am heutigen Samstag Konsequenzen aus der Tat gefordert. Nötig seien strengere Waffenkontrollen und ein entschiedener Kampf gegen rassistische Tendenzen an Schulen, sagte Serpil Unvar, die Mutter eines der Getöteten, am Freitag in Hanau. »Unsere Kinder dürfen nicht umsonst gestorben sein. Ihr Tod muss der Anfang sein von etwas Neuem«, sagte Unvar. »Wir wollen auch im Kopf, auch im Herzen gleiche Rechte haben.«

Zu der Demonstration hatte die »Initiative 19. Februar« unter dem Motto »Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen« aufgerufen. Dazu werden rund 3000 Teilnehmer erwartet, die Polizei schließt aber auch nicht aus, dass es bis zu 5000 werden könnten. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) rief am Freitag zur Einhaltung der Maskenpflicht bei der Demonstration auf. Am 19. Februar hatte ein 43-jähriger Deutscher in Hanau neun Menschen mit ausländischer Abstammung erschossen, bevor er vermutlich seine Mutter und sich selbst tötete. dpa

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