14. September 2022, 21:12 Uhr

Die Mitarbeitenden machen den Unterschied

14. September 2022, 21:12 Uhr
Geschäftsführer Markus Müller ließ die vergangen 25 Jahre Revue passieren. FOTO: PM

- 25 Jahre DRK-Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) - ein Jubiläum, das der mittelhessische Rettungsdienst Anfang September bei einer Jubiläumsfeier am DRK-Forum in Marburg feierte. Im August 1997 führten die DRK-Kreisverbände Marburg, Gießen und Biedenkopf ihre Rettungsdienste in der neu gegründeten gemeinnützigen GmbH zusammen. Der private Rettungsdienst MKT wurde zur Tochtergesellschaft.

»Rückblickend können wir sagen, dass das eine richtige Entscheidung war«, erklärt Markus Müller, Geschäftsführer des RDMH. Die wichtigsten Eckpfeiler für die Arbeit seitdem: Sicherstellung der Patientenversorgung auf höchstem Niveau, optimale Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen und bei allem einen wirtschaftlich erfolgreichen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten. Die Anfangsjahre waren daher geprägt von einer Vereinheitlichung der Ausstattung und zahlreichen Um- und Neubauten von Wachenstandorten in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen, die die Arbeits- und Ausrückebedingungen der Mitarbeitenden optimierten. Schon 1998 konnte ein erster einheitlicher Fuhrpark in Dienst gestellt werden. Mittlerweile ist der sechste Fuhrpark mit über 150 Fahrzeugen, ein Großteil davon Rettungsfahrzeuge, im Dienst. »Eine ähnliche Situation haben wir aktuell im Vogelsbergkreis und dem Lahn-Dill-Kreis«, ergänzt Müller. 2017 waren der ehemals private Rettungsdienst Eschenburg und die Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienste der DRK Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach (ARGE) als Tochtergesellschaften zum RDMH gekommen, 2022 erfolgte die vollständige gesellschaftsrechtliche Integration in die bereits bestehende gemeinnützige GmbH. »Der Fuhrpark, Dienstkleidung und die medizinische Ausstattung sind in unseren Unternehmensteilen weitestgehend angeglichen. Im Vogelsbergkreis sind bereits erste Standorte neu gebaut. In beiden Landkreisen stehen aber noch einige Standortverbesserungen und Neubauten an, die uns in den kommenden Jahren beschäftigen werden«, meint Müller.

Ein wichtiger Faktor für die Unternehmensstruktur ist das eigene DRK-Bildungszentrum (BZ) mit Simulationszentrum, das sich in den letzten Jahren zu einem Leistungsträger in der Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden entwickelt hat. Jährlich werden im Bildungszentrum rund 40 Notfallsanitäter und 100 Rettungssanitäter, nicht nur für den RDMH, sondern auch für die Partner der Rettungsdienstschule, geschult.

Wichtig für den Erfolg in den vergangenen 25 Jahren war auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den behördlichen Ansprechpartnern der Landkreise, den anderen Leistungserbringern, Kliniken sowie den Krankenkassen, die in vielen Fällen zu einer Optimierung der Patientenversorgung beigetragen hat. Für die Zukunft hat sich der RDMH einiges vorgenommen: Intern gilt es, die Unternehmensteile weiterzuentwickeln und integrierte Prozesse zu gestalten und zu digitalisieren. »Extern wollen wir uns weiterhin einbringen, um sinnvolle Strukturen für den Rettungsdienst der Zukunft mitzugestalten. Außerdem muss der Zufriedenheit aller Berufsgruppen im Rettungsdienst größte Aufmerksamkeit gewidmet werden«, erklärt Müller. Die Belastungen im Einsatzdienst sind seit Jahren groß, Corona hat diese Situation nochmals verstärkt. »Dass wir trotzdem so gut dastehen, haben wir nur dem persönlichen Engagement der Mitarbeitenden zu verdanken«, lobte Müller. »Sie machen den DRK-Rettungsdienst Mittelhessen seit jeher aus.« pm



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