02. November 2021, 20:02 Uhr

Fahrer soll in Psychiatrie

02. November 2021, 20:02 Uhr
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Von DPA
Menschen trauern im Februar an einer Kreuzung, nachdem dort zwei Fußgänger getötet worden waren. FOTO: DPA

- Mit Tempo 100 soll ein Mann über einen Fußgängerüberweg gerast sein und zwei Passanten getötet haben - gestern begann der Prozess wegen der Tat in Frankfurt. Die Staatsanwaltschaft beantragte, den 39-Jährigen in der Psychiatrie unterzubringen. Hintergrund sei eine schizophrene Erkrankung des Beschuldigten, die ihn schuldunfähig mache.

Bei dem Unfall am 13. Februar im Stadtteil Sachsenhausen wurden zwei Männer im Alter von 31 und 49 Jahren so schwer verletzt, dass sie kurz darauf starben. Eine Frau mit einem Kind kam mit dem Schrecken davon. Anschließend verlor der Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Der Fahrer wurde erheblich verletzt, versuchte aber trotzdem, zu flüchten. Zeugen hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Nach seiner Festnahme erzählte er von »inneren Stimmen«, die ihm die Fahrt befohlen hätten. Er wurde vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Am ersten Verhandlungstag wurde nur die Antragsschrift der Staatsanwaltschaft verlesen. Der Beschuldigte äußerte sich nicht zu dem Totschlagsvorwurf. dpa



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