12. Februar 2021, 22:11 Uhr

Freude in Bad Vilbel

12. Februar 2021, 22:11 Uhr

Bad Vilbel/Wiesbaden - Der Hessentag im Jahr 2025 wird in Bad Vilbel über die Bühne gehen. Das Landesfest sollte eigentlich bereits im Jahr 2020 im Wetteraukreis stattfinden, musste jedoch wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. »Wir freuen uns, dass Bad Vilbel einen zweiten Anlauf als Ausrichterin des Landesfestes startet, und sind uns sicher, die Stadt wird eine gute Gastgeberin sein«, erklärten Ministerpräsident Volker Bouffier und der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer (beide CDU), nach einer Kabinettsentscheidung am Freitag in Wiesbaden.

Grundzüge des Konzepts bleiben

Ministerpräsident Bouffier teilt weiter mit, er nehme große Unterstützung der Menschen und Vereine sowie engagierter Unternehmen in Bad Vilbel wahr. Auch die Infrastruktur für die Ausrichtung des Landesfestes sei bereits sehr gut und werde in vier Jahren noch besser sein. »Viele Ehrenamtliche und Hauptamtliche hatten mit großem Enthusiasmus daran gearbeitet, Bad Vilbel im Juni 2020 zur heimlichen Hauptstadt Hessens zu machen. Ihr Engagement war nicht umsonst.«

»Die Absage des Hessentags im vergangenen Jahr hat uns in Bad Vilbel hart getroffen«, sagte Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU). Die Möglichkeit, das Landesfest im Jahr 2025 auszurichten, motiviere nun sehr. Bis dahin werden viele Maßnahmen in der Quellen- und Festspielstadt abgeschlossen sein. Grundzüge des Konzepts von 2020 sollen mit entsprechenden Anpassungen übernommen werden. Stöhr sagte weiter: »Schon heute lade ich alle Hessen ein, nach Bad Vilbel zu kommen. Ich danke der Hessischen Landesregierung für die stets kons-truktiven und freundschaftlichen Gespräche sowie die Möglichkeit, den Hessentag in Bad Vilbel endlich verwirklichen zu können.«

»Diese offizielle Bestätigung des Landes setzt nun verschiedene Verwaltungsvorgänge in Gang«, sagt Stadtsprecher Yannick Schwander auf Anfrage dieser Zeitung. Schließlich erfordere das Fest 2025 viel Planungsarbeit, wenn man auch nicht erneut vor dem blanken Reißbrett stehe. »Es gibt viele Punkte, die fortgeschrieben werden. Aber eins zu eins können wir das Konzept für 2020 natürlich nicht übersetzen.«

Bis 2025 sei es aber noch eine ganze Zeit hin. Beim Hessentag 2020 sei die offizielle Bestätigung im November 2017 gekommen, also knapp zweieinhalb Jahre vor der Veranstaltung. »Wir werden uns das Konzept vornehmen und schauen, was fortzusetzen ist«, erklärt der Stadtsprecher.

Fest mit hoher Anziehungskraft

Der Hessentag sei eine starke Marke mit hoher Anziehungskraft bis weit über die Landesgrenzen hinaus und von großer Bedeutung für die Entwicklung der Rhein-Main-Metropolregion, erklärte Wintermeyer. Die Regierung kenne den besonderen Gewinn des Landesfestes für die Städte und die Regionen. »Deswegen sind wir bereit, jährlich bis zu 8,5 Millionen Euro dafür in die Hand zu nehmen.«

Der für das laufende Jahr in Fulda geplante Hessentag wurde wegen der Corona-Pandemie bereits abgesagt. Nächste Gastgeber-Stadt soll 2022 Haiger sein. dpa/nma

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