Hessen

Urteil bestätigt

- Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt hat ihren früheren Geschäftsführer Jürgen Richter im Zuge des AWO-Skandals zu Recht fristlos gekündigt. Das hielt das Bundesarbeitsgericht in Erfurt fest. Vor dem Bundesarbeitsgericht scheiterte Richter mit einer Nichtzulassungsbeschwerde, dem letztmöglichen Rechtsmittel. Zuvor hatte das Landesarbeitsgericht in zweiter Instanz die fristlose Kündigung bestätigt. Die AWO hatte ihm am 28. Januar 2020 fristlos gekündigt. Richter forderte das ihm bis zur Rente zustehende Gehalt in Höhe von etwa einer Million Euro.
22. Oktober 2021, 21:42 Uhr
DPA

- Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt hat ihren früheren Geschäftsführer Jürgen Richter im Zuge des AWO-Skandals zu Recht fristlos gekündigt. Das hielt das Bundesarbeitsgericht in Erfurt fest. Vor dem Bundesarbeitsgericht scheiterte Richter mit einer Nichtzulassungsbeschwerde, dem letztmöglichen Rechtsmittel. Zuvor hatte das Landesarbeitsgericht in zweiter Instanz die fristlose Kündigung bestätigt. Die AWO hatte ihm am 28. Januar 2020 fristlos gekündigt. Richter forderte das ihm bis zur Rente zustehende Gehalt in Höhe von etwa einer Million Euro.

Richter habe über Jahre hinweg ein System etabliert, bei dem er, so der Vorwurf des neuen AWO-Vorstands, Mitarbeiter protegiert und mit überhöhten Gehältern versorgt habe, inklusive Oberklasselimousinen als Dienstwagen. dpa

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/hessen/urteil-bestaetigt;art189,759146

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