05. Februar 2019, 21:25 Uhr

Wohnungsbau

31 neue Wohnungen mitten in Rodheim-Bieber

Spatenstich für Appartementhäuser auf der alten Straßenmeisterei in Rodheim-Bieber. Insvestor ist die Firma Faber & Schnepp. Nach Kritik von Anwohnern hat man die Planungen etwas zurückgenommen.
05. Februar 2019, 21:25 Uhr
Mit einem symbolischen Spatenstich haben Investor, Planer und Kommunalpolitik den Bau von 31 Wohneinheiten auf der alten Strasßenmeisterei begonnen. (Foto: so)

31 Wohnungen entstehen mitten in Rodheim-Bieber. Nach mehr als drei Jahren der Planung und Vorbereitung haben jetzt die Bauarbeiten auf dem Gelände der früheren Straßenmeisterei an der Fellingshäuser Straße begonnen. Bis Mitte des kommenden Jahren sollen die Wohnungen in den vier Neubauten fertig sein.

Investor ist die Langgönser Bauunternehmung Faber & Schnepp, diese vermarktet die Eigentumswohnungen auch. Insgesamt entstehen 2540 Quadratmeter Wohnfläche, die Wohnungen werden zwischen 50 und 105 Quadratmeter groß sein; dank Aufzügen allesamt barrierefrei erreichbar. Um den Parkdruck an Fellingshäuser Straße und der benachbarten Dammstraße gering zu halten, wird eine Tiefgarage gebaut, in der 42 Stellplätze zur Verfügung stehen werden. F&S-Geschäftsführer Karl-Heinz Redant beziffert die Gesamtinvestition auf rund 8 Millionen Euro.

Das Areal, einst eine Straßenmeisterei, war in den vergangenen Jahren von der Gemeinde Biebertal als Lager für den Bauhof genutzt worden. Mit der Entscheidung, den Betriebshof hinter der Großsporthalle neu zu bauen, fiel auch die Entscheidung zum Verkauf des attraktiven Areals mitten im Dorf.

Dazu hatte die Gemeinde einen kleinen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Faber & Schnepp ging daraus als Sieger hervor dank der Planungen und Entwürfe von Architektin Ute Kramm und ihrem Büro »aplus« in Gießen. Sie hat vier Baukörper konzipiert, die sich dem Hang anpassen und zweigeschossig mit Staffelgeschoss oder dreigeschossig sind. Unterirdisch sind sie durch die Tiefgarage miteinander verbunden.

Bedarf an Wohnungen ist gegeben

Der Bedarf an Wohnungen sei nach wie vor groß und Rodheim-Bieber dank der vorhandenen Infrastruktur mit Nahversorgern, Ärzten, etc ein guter Standort, sagte Redant beim symbolischen Spatenstich. Bewusst setze Faber & Schnepp bei Investitionen Schwerpunkte über Gießen hinaus im nahen Umland. Biebertal profitiert als Gemeinde im ländlichen Raum davon, dass die Wohnbaupreise in der Stadt quasi durch die Decke gehen«, begrüßt Bürgermeisterin Patricia Ortmann das Vorhaben, mit dem auch in Rodheim-Bieber nachgefragter Wohnraum geschaffen werde. Sie zeigt sich zufrieden, dass es punktuell durch Lückenschlüsse wie diesen gelingt, innerorts Wohnraum nachzuverdichten. Dies schont nämlich die sprichwörtliche »grüne Wiese«.

Redant warb mit Blick auf die kommende Bauzeit und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen durch Lärm und Schmutz noch einmal bei den Nachbarn um Verständnis.

Mit den Anliegern ist das Unternehmen seit drei Jahren immer wieder im Dialog, denn von diesen war in der Planungsphase Kritik an der Größe des Vorhabens laut geworden. Auch wird mehr Verkehr in der Dammstraße befürchtet. Daraufhin waren die ursprünglichen Planungen etwas zurückgenommen worden. Die Dammstraße wird entlang des Grundstückes etwas verbreitert.

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