29. März 2019, 22:11 Uhr

350. Wochenmarkt in Fellingshausen

29. März 2019, 22:11 Uhr
Avatar_neutral
Von Volker Mattern
Eine Jubiläumstorte zum 350.: Irmtraud Bergmann (l.) und Karin Steinmüller mit den Markt-Machern Friedel Winter (2. v. l.) und Helmut Mattig. (Foto: m)

Der Zuspruch, die Gespräche, das Angebot – alles passte und zeigte einmal mehr, dass sich der Wochenmarkt als verlässliche Einrichtung in Fellingshausen etabliert hat. Zum 350. Mal fand er nun statt. Seit dem Auftakt vor gut sieben Jahren sichert der Markt die Versorgung der Menschen vor Ort und ist ein beliebter Treffpunkt – nicht zuletzt dank des Angebots von Friedel Winter mit seinem kleinen Markt-Café.

Unter den zahlreichen Gästen und Stammkunden weilten am Donnerstag auch Bürgermeisterin Patricia Ortmann und der Betreiber des neuen Edeka-Marktes, der am 11. April an der Großsporthalle in Rodheim öffnet. Christian Falk war sehr angetan vom geschäftigen Treiben auf dem kleinen, feinen Wochenmarkt. Der junge Mann, der mit seiner Familie in Aßlar wohnt, kommt aus einer kleinen Kommune und kennt die Nöte und Sorgen, was die Versorgung vor Ort betrifft. Er weiß das Engagement von Mattig und seinem Team zu schätzen. Erste Kontakte knüpften beide in einem Gespräch, in dem Markt-Macher Helmut Mattig auf das immer noch fehlende Angebot eines Obst- und Gemüsestandes aufmerksam machte. Inwieweit hier der Jungunternehmer unterstützen kann, muss sich noch zeigen. Seine Hilfsbereitschaft – eventuell mit Belieferungen – bekundete er auf jeden Fall.

Zum 350. Markttag gab es frische Waffeln, mit denen auch die 30 Kinder aus der Schülerbetreuung versorgt wurden, die unter den Gästen waren. Heinz Sawellion aus Wettenberg hatte seine Gitarre dabei und lud zum gemeinsamen Singen ein. Rainer Rau vom Biebertaler Weinhandel bot erlesene Tropfen zum Verkosten an. Die Damen vom Marktstammtisch hatten eine Geburtstagstorte gebacken.

Immer wieder lassen sich die Markt-Macher etwas Besonderes einfallen: Am 11. April findet ein Pflanzentausch mit fachkundiger Beratung statt. Bitte alle Tauschangebote möglichst mit Pflanzennamen und -farbe versehen und ab 14 Uhr zum Markt bringen. Wer nichts zum Tauschen hat, kann Pflanzen gegen eine Spende erwerben. Die Spende soll der »Tour der Hoffnung« zugutekommen. Außerdem gibt es Pflanzkartoffeln verschiedener Sorten zu kaufen und Osterkörbchen mit Kartoffeln in Rot, Blau, Lila und Gelb, die sich gut als Mitbringsel für einen Feiertagsbesuch eignen. Marktzeiten sind immer von 15 bis 17 Uhr. Es gibt auch einen Abholdienst: Anruf bei Martin Waldschmidt ( 064 09/75 40).



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos