31. Januar 2018, 05:00 Uhr

Feuerwehrstreit

Albacher Brandschützer streiten sich mit der SPD

Eine Woche vor der entscheidenden Sitzung über die Zukunft des Feuerwehrstandortes Albach erreicht der Streit eine neue Eskalationsstufe. Brandschützer reiben sich an der SPD.
31. Januar 2018, 05:00 Uhr
Der Frust der Albacher Brandschützer richtet sich mittlerweile gegen die ganze SPD. (bf)

Wie die Abstimmung über den Feuerwehrstandort Albach am nächsten Dienstag ausgehen wird, ist schwer vorhersehbar. Es ist aber davon auszugehen, spätestens seit dem Haupt- und Finanzausschuss in der vergangenen Woche, dass die SPD als einzige Fraktion geschlossen für den Antrag von Bürgermeister Stefan Bechthold und damit für die Schließung des Feuerwehrgerätehauses ist.

Das führt in dem Konflikt zu einem neuen Tiefpunkt, denn der Frust der Albacher richtet sich mittlerweile nicht mehr nur gegen ihren Dienstherren, sondern auch gegen die Fernwalder Genossen: »SPD schließt Feuerwehr, um Bürgermeister zu schützen«, steht auf einem Transparent, das seit einigen Tagen gut sichtbar im Garten eines aktiven Feuerwehrmannes in der Grünberger Straße hängt.

Bereits vergangene Woche waren seitens eines Feuerwehrmitgliedes Vorwürfe gegenüber die Sozialdemokraten öffentlich geworden, sie hätten ihre Entscheidung getroffen, ohne sich die Seite der Albacher auch nur anzuhören.

 

Keine Einmischung

 

Das weisen die Beschuldigten vehement zurück. »Die Fernwalder SPD hat sich bewusst, weil es sich um einen internen Konflikt in der Fernwalder Feuerwehr handelte, an keiner Stelle in diesen beziehungsweise in den Mediationsprozess der Albacher Einsatzabteilung eingebracht«, sagt Parteivorsitzender Manfred Riedl.

Nach Auffassung der SPD habe es keiner politischen Partei zugestanden, sich in diesen Streit einzumischen beziehungsweise für eine Seite Partei zu ergreifen.

Dennoch habe es mehrere Gespräche mit den Albachern zu dieser Thematik gegeben, ihre Argumente seien gehört worden. Insofern entbehre der Vorwurf jeglicher Grundlage.

Manfred Riedl: »Er ist schlichtweg unwahr«, weshalb man sich seitens der Genossen rechtliche Schritte vorbehält, sollten die unwahren Aussagen nicht widerrufen werden.

Die Sitzung der Gemeindevertretung, in der über den Antrag von Bürgermeister Stefan Bechthold und somit auch über die Auflösung des Feuerwehrstandortes Albach entschieden werden soll, beginnt am kommenden Dienstag, 6. Februar, 20 Uhr, im Anne-röder Bürgerhaus.

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