25. Oktober 2017, 19:52 Uhr

Alle Welt soll gratulieren dürfen

25. Oktober 2017, 19:52 Uhr

Gratulationen könnten künftig – theoretisch – aus aller Welt kommen: Gemäß einem Antrag der BfA/FDP-Fraktion sollten Alters- und Ehejubiläen sowie standesamtliche Nachrichten außer in den Tageszeitungen und in den Allendorfer Nachrichten künftig auch auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht werden. Brunhilde Trenz argumentierte, dass junge Leute sich heutzutage im Internet informierten. Rechtlich sei dieser Eintrag möglich.

Ulrich Krieb (CDU) erläuterte aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit, das Bundesmeldegesetz schreibe vor, dass etwa Geburtstage erst ab dem 70. Lebensjahr und dann jeweils alle fünf weiteren Jahre ohne Abstimmung mit den Betroffenen veröffentlicht werden dürften. Für alle übrigen Geburtstage benötige ein Zeitungsverlag die schriftliche Einverständnis, die jedoch unaufgefordert von den Personen auszusprechen sei. Kaum einer handle dem gemäß, so Krieb. Bürgermeister Thomas Benz (FW) lenkte den Blick auf Internet-Suchmaschinen und mögliche Trickbetrüger. Ralf Hofmann (FW) schlug vor, sich beim Städte- und Gemeindebund zu informieren. Karl-Heinz Erbach (SPD) meinte, der Haupt- und Finanzausschuss solle die Beratung zum Thema fortsetzen. Die Parlamentsvorsitzende Sandra Henneberg (Grüne) verwies den Antrag dorthin.

Für mehr Sicherheit im Netz

Sicherheit im Internet ist für die Verwaltung von Bürgerdaten in den Rathäusern ein bedeutsames Thema. Die CDU-Fraktion brachte den Antrag ein, sich mittels einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung an dem IKZ-Projekt »Cybersicherheit« zu beteiligen. Das Projekt hätten jüngst die Landkreise Gießen und Marburg-Biedenkopf initiiert. Jürgen Rausch, Leiter der städtischen Finanzverwaltung, sagte, dass die Beteiligung an diesem Projekt 276 Euro monatlich koste. Die Allendorfer Verwaltungsmitarbeiter seien zum Thema Sicherheit im Netz geschult worden. Ergänzend zum Projekt der Landkreise habe die ekom21 ein Zusatzprojekt aufgelegt, das laufe aber 2018 aus. Beide Projekte fördere das Land Hessen. Reiner Käs (FW) erinnerte, seine Fraktion habe bereits im April 2016 beantragt, Vergleichsangebote einzuholen. Bisher sei jedoch nichts passiert. Henneberg sagte, es würde weder neue Geräte angeschafft noch neue Software. Die Beteiligung am Projekt diene einzig der Vorbeugung. Mehrheitlich bewilligte das Parlament den Beitritt zum IKZ-Projekt.

Einstimmig wurde Bürgermeister Benz als Vertreter Allendorfs in die Verbandsversammlung der ekom21-KGRZ Hessen gewählt.

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