03. Mai 2019, 18:42 Uhr

Auf den Spuren des Krieges

03. Mai 2019, 18:42 Uhr
Die Reservisten in Hürtgenwald. (Foto: la)

Zwanzig Kameraden der Reservistenkameradschaft (RK) Reiskirchen trafen sich nun, um auf Exkursion in den Hürtgenwald zu gehen. Zunächst wurde in Aachen in einer Bundeswehrkaserne Quartier bezogen. Danach gab es eine Einweisung in die militärische Lage Westfront/Großraum Belgische Grenze/Aachen Mitte September 1944.

Die Führung im Gelände fand unter widrigen Wetterverhältnissen mit fast durchgehendem Regen und Wind statt. Am 6. Juni 1944 landeten die westalliierten Streitkräfte an der nordfranzösischen Kanalküste der Normandie. Nach Fast drei Monaten erreichten die ersten amerikanischen Truppenverbände die westdeutsche Grenze und überschritten sie zum ersten Mal am 12. September 1944 bei Roetgen nahe Aachen.

Während deutsche Soldaten sich aus Frankreich und Belgien zurückzogen, versäumten die US-Streitkräfte die Chance, die noch unverteidigte Grenze schnell zu nehmen. Als die Deutschen sich aufgestellt hatten, entwickelten sich zwischen September 1944 und Februar 1945 im Raum südlich von Aachen und Düren im Bereich der heutigen Gemeinde Hürtgenwald, schwere Kämpfe. Dabei gab es auch zahlreiche zivile Opfer, die Dörfer der Umgebung wurden fast vollständig zerstört.

Nach dieser Geländebesichtigung fuhren die Kameraden am nächsten Tag noch zur ehemaligen Ordensburg Vogelsang, eines der größten Bauwerke des Nationalsozialismus und Zeugnis von Überheblichkeit und Menschenverachtung. Seit 2006 entwickelt sich hier ein neuer Ort. Vogelsang als »Internationaler Platz« für Toleranz,Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Der Ort war auch Thema der Gespräche auf der Heimreise.

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