24. Januar 2019, 21:32 Uhr

Beitrag zur Völkerverständigung

24. Januar 2019, 21:32 Uhr

Zum Neujahrsempfang hatte der Partnerschaftsverein 1988 Hungen dieser Tage ins katholische Pfarrheim eingeladen. Vorsitzender Dieter Hausotter wies in seiner Ansprache darauf hin, dass im Mittelpunkt der Vereinsarbeit u. a. die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Comité de Jumelage der französischen Partnerstadt Saint-Bonnet-de-Mure stehe. Gemeinsam mit den französischen Freunden und den Vertretern der Stadt, der Gesamtschule Hungen und allen an der Partnerschaft interessierten Vereinen und Gruppen wolle man auch weiterhin die Beziehungen festigen und die Partnerschaft »mit Leben« erfüllen.

Mit mehreren Begegnungen wurde im Vorjahr das 30-jährige Bestehen dieser Partnerschaft gefeiert. So waren Freunde aus St.-Bonnet-de-Mure anlässlich der Eröffnung der Europawoche zu Gast in Hungen. Zudem unternahmen insgesamt 55 Hungener Bürger eine Studienfahrt nach Genf mit anschließender Tour zur Jubiläumsfeier nach St.-Bonnet-de-Mure. Großer Beliebtheit erfreue sich inzwischen das Boule-Spielen unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Adolf Neubauer, weitere Interessenten seien jederzeit willkommen, erläuterte Hausotter. Zum Jahresprogramm gehörten auch die Teilnahme an Hungener Festen und Märkten sowie eine gemeinsam mit dem Hungener Tanzclub ausgerichtete Fahrt nach Korbach und an den Edersee.

Studienfahrt für Juni geplant

Für das laufende Jahr hat Lothar Gebauer eine Studienfahrt ausgearbeitet, die vom 13. bis 16. Juni nach Aachen, Ostbelgien und Maastricht führen wird. Weiteres wichtiges Ereignis für den 140 Mitglieder starken Partnerschaftsverein wird die Eröffnungsveranstaltung der Europawoche am 31. Mai (mit Russland als Präsentationsland) sein. Finanziell unterstützen wird der Verein eine von der Stadt Hungen initiiertes Begegnung: Im Juli treffen sich Jugendliche aus den Partnerstädten im Bereich Freiburg zu einem Theaterprojekt treffen. Da der Schüleraustausch zwischen den Schulen der beiden Partnerstädte zum Erliegen gekommen ist, wird eine Belebung im Jugendbereich als zwingend notwendig betrachtet.

Ein wiederkehrendes und hoch emotional diskutiertes Thema sei die Migrations- bzw. Flüchtlingspolitik, merkte Hausotter an. Die deutsche Kultur werde durch Zuwanderung keinesfalls »den Bach runter gehen, wie uns von rechts außen eingeredet wird«. Völker übergreifende Kontakte, wie man sie in Hungen mit der Partnerschaft mit St. Bonnet de Mure pflege, trügen einen kleinen, aber wichtigen Teil zur Völkerverständigung bei. Ein Zusammenrücken zwischen Frankreich und Deutschland werde in Zukunft von immenser Bedeutung sein, bekräftigte Hausotter. Gelegenheit zum Meinungsaustausch bestand beim anschließenden Büfett.

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