15. März 2018, 21:06 Uhr

Bühne in Turnhalle soll weg

15. März 2018, 21:06 Uhr
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Von Harold Sekatsch
Die Turnhalle am Ortseingang von Niederkleen soll instand gesetzt werden. (Foto: se)

Die alte Turnhalle in Niederkleen soll saniert werden. Die Pläne dafür stellte nun Architekt Thomas Jungherr im Bauausschuss vor. Er legte zwei Modelle vor: Die Kosten für eine Sanierung ohne Bühnenabriss bezifferte er mit 280 000 Euro inklusive einer Treppe zur Bühne, die Kosten von 10 000 bis 11 000 Euro verursachen würde.

Jürgen Klein, Vorsitzender TSV Niederkleen, plädierte jedoch für den Abriss. Eine ebenerdige Bühne ließe sich besser nutzen. Die Kosten des Abrisses würden jedoch laut Jungherr mit bis zu 28 000 Euro zu Buche schlagen, sodass man dann mit rund 305 000 Euro kalkulieren würde.

TSV will in Turnhalle bleiben

Bürgermeister Horst Röhrig schlug vor, einen Teil des Sportbetriebs ins Bürgerhaus zu verlegen. Klein spricht sich dagegen aus: Die umfangreiche Vereinsarbeit, die in dem Gebäude stecke, wolle man nicht einfach hergeben. Ähnlich äußerte sich CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Knorz. Fraktionsübergreifend sei man zudem zur Auffassung gekommen, die Sanierung aus Kostengründen in zwei Stufen umzusetzen. Dabei sollten die Wünsche des Vereins – auch der Bühnenabriss – berücksichtigt werden. Der Ausschuss sprach sich hierfür einstimmig aus. Jedoch sollen bis dahin noch einmal die Pläne überprüft und alle nicht unbedingt notwendigen Arbeiten herausgerechnet werden. Eine Schadstoffanalyse soll zudem klären, ob der Parkettboden weiterverwendet werden kann.

1976 wurde das Gebiet Alte Mark in Cleeberg als »Wochenendgebiet« ausgewiesen. Mittlerweile sei es aber überwiegend dauerhaft bewohnt. Um dies zu legalisieren, will man das Gebiet nun als reines Wohngebiet ausweisen. Die öffentlichen Einrichtungen hatten hiergegen keine wesentlichen Bedenken geltend gemacht. Ausschuss und Ortsbeirat sprachen sich einstimmig für den Satzungsbeschluss aus.

Ebenfalls Zustimmung gab es durch den Ausschuss und den Espaer Ortsbeirat für eine Erschließungsplanung für das Baugebiet »Gaulskopf« in Espa. Hier sollen 13 Bauplätze mit Grundstücken zwischen 500 und 1200 Quadratmetern am Gaulskopf entstehen. Die Straße soll acht Meter breit werden. Die Kosten wurden auf rund 573 000 Euro geschätzt, wobei hier noch die gegenüber der ersten Variante um 1,50 Meter breitere Straße einkalkuliert werden müsse.

Auch für den Bebaungsplan »Herrnacker I« in Oberkleen sprach sich der Ausschuss aus. Über die Änderung des Flächennutzungsplans Herrnacker und den Aufstellungsbeschluss Herrnacker II wurde nicht abgestimmt. Der Ausschuss sah noch Gesprächsbedarf zwischen dem in diesem Gebiet ansässigen Landmaschinenbetrieb Koch und der Gemeinde.



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