17. September 2019, 21:32 Uhr

Ein öffentliches Ärgernis

17. September 2019, 21:32 Uhr
Seit rund drei Jahren steht ein Bauzaun ohne erkennbaren Grund vor einem Anwesen in der Hauptstraße in Steinbach; in unmittelbarer Nachbarschaft die Bushaltestellle. (Foto: kjg)

Ein Bauzaun in der Hauptstraße ist den Steinbachern schon lange ein Dorn im Auge. Am Montag beschäftigte sich der Ortsbeirat mit der Vorrichtung, die seit drei Jahren vor einem Anwesen in der Ortsmitte, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Bushaltestelle steht und deren Sinn sich nicht erschließt. Die Meinungen, wie man den Eigentümer bewegen könne, den Bauzaun vor seinem Haus zu entfernen, gingen auseinander.

Erster Beigeordneter Kurt Klingelhöfer (SPD) vertrat die Meinung, die Verwaltung habe alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft. Ortsvorsteher Reinhold Friedrich (SPD) sieht aber Chancen, den Zaun wegzubekommen, der stehe offenbar auf Gemeindegrund. Es empfehle sich eine Verkehrssicherheitsprüfung. Friedrich berichtete, er werde häufig von Steinbacher Bürgern auf das Thema angesprochen. Die Gemeindeverwaltung solle nun alle Möglichkeiten abklopfen, um das Ärgernis wegzubekommen.

Probleme mit Schwerverkehr

Einmal mehr war auch der innerörtliche Verkehr Thema im Ortsbeirat. Im Hellenweg, in der Lahnstraße und am Rathausplatz (teilweise L 3129) habe der Lkw-Verkehr stark zugenommen, bilanzierte Friedrich während der Sitzung im »Hessischen Hof«. Mark Reitmaier (CDU) ergänzte, die gesamte Ortsdurchfahrt sei vor allem wegen der starken Beanspruchung durch den Lkw-Verkehr in einem schlechten Zustand. Gerd Espanion (SPD) bestätigte, dass das nicht nur für Steinbach, sondern auch für die Albacher Ortsdurchfahrt gelte. Stärkere Kontrollen durch den Hilfspolizisten sollen zumindest den Schwerverkehr aus dem Ort heraushalten.

Weil Verkehrsregeln nicht eingehalten werden, kommt es in Steinbach häufig zu gefährlichen Situationen. Klingelhöfer wies auf verkehrswidriges Parken im absoluten Halteverbot am Sportplatz, Nichtbeachtung des Verkehrszeichens »Durchfahrt verboten« am Rathausplatz und zu schnelles Fahren im Hellenweg hin. Man habe Kontrollen vorgenommen und mit Verkehrsteilnehmern gesprochen, erläuterte er. Es sei jedoch nicht nur wichtig, wo, sondern auch wann die Geschwindigkeit gemessen werde. So seien allein an einem Morgen zwischen 7 und 8 Uhr mehr als 50 Fahrzeuge zu schnell gefahren und gemessen worden. Die Kontrollen und Geschwindigkeitsmessungen sollen wie-derholt werden. In einer in Kürze stattfindenden Hauptverkehrsschau soll über weitere Lösungsmöglichkeiten beraten werden. Außerdem solle man gegen illegale Kleinwerkstätten auf Bürgersteigen und in Garagen, in denen Ölwechsel und Autoreparaturen stattfinden, vorgegangen werden.

Der Fußweg zwischen Feuerwehrgerätehaus und OGV-Lehrgarten sei in schlechtem Zustand. Man müsse ihn entweder reparieren oder sperren, forderte Friedrich.

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