21. Juni 2019, 22:28 Uhr

Erstmals IGS-Gala im Kulturzentrum

21. Juni 2019, 22:28 Uhr
Stürmischen Applaus erntet das Männerballett der Schüler, das sich in imaginäre Fluten stürzte - vielleicht des Busecker Freibads? (Foto: siw)

Erstmals fand die Schulentlassungsfeier der IGS Busecker Tal nicht in der Aula, sondern im Kulturzentrum statt. »Ihr wolltet andere Wege gehen, so wie ihr in den vergangenen Jahren immer gerne ein bisschen anders wart«, sagte Schulleiter Matthias Brodkorb. Im vergangenen Jahr machten alle neunten Klassen eine gemeinsame Studienfahrt nach Berlin, ein Novum in der IGS-Historie. Der gesamte Jahrgang kämpfte dafür, dass nach der »Neun« keine Klasse aufgelöst werden musste, die Lehrkräfte leisteten zusätzliche Stunden, um die Aufteilung einer Klasse zu ersparen. Schließlich wurde auf den traditionellen Abschlussgag verzichtet und stattdessen ein Fest rund um das Beachvolleyballfeld gefeiert.

Brodkorb ging auch auf die allgemeine Bildungssituation ein und sagte außerdem, »Engagement, Freiwilligenarbeit oder Ehrenamt sind wichtige Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft«. Darum sei es der IGS wichtig, nicht nur schulische Leistungen zu würdigen, sondern auch besondere Leistungen wie Schülerselbstverwaltung, Sanitätsdienst, Streitschlichter, Kiosk, Eventmanager und die sechsjährige Mitarbeit in den Orchestern. Dazu Bürgermeister Dirk Haas: »Ich bin stolz darauf, eine solche Schule in der Gemeinde zu haben, wo fast die Hälfte der verabschiedeten Schüler für ihr besonderes Engagement geehrt werden konnte.«

82 Schüler des zehnten Jahrgangs haben mit ihrem Abschluss die gymnasiale Eignung erworben, 28 die Zulassung zur Fachoberschule, jeweils elf erreichten den qualifizierten Realschulabschluss oder einen Realschulabschluss. Verabschiedet wurden 37 Schüler der Jahrgangsstufe neun. Für herausragende schulische Leistungen ehrten Schulleiter Brodkorb und Brigitte Wagner (Koordinatorin): Lara Gans (Notendurchschnitt 1,25), Yasmin Lidwin, Leia Friedrich und Julia Rutenberg (alle 1,33) als beste Übergänge in die gymnasiale Oberstufe. Die besten Realschulprüfungen legten Marcel Schwalb (2,2), Vanessa Huskaj und Tom Gorchs (beide 2,3) ab.

Katharina Mank, Lea Klamm und Anna-Lena Notari-Gutierrez von der Schülervertretung dankten für sechs Jahre Freude, Aufregung und Emotionen sowie viel Teamwork (»Wenn es das nicht gäbe, wären wir nicht so gut zusammengewachsen«).

Ein Grußwort sprachen die Elternvertreter Julia Herbert und Günter Kress. Musikalische Beiträge, zwei Diashows, eine Tanzdarbietung und der äußert lustige Auftritt des »Männerballetts« trugen zur Unterhaltung und Erheiterung bei. Mit dem Revolverheld-Hit »Das kann uns keiner nehmen« verabschiedeten sich die Abgangsklassen. Der Feier im Kulturzentrum war ein ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche vorausgegangen.

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