14. März 2018, 20:36 Uhr

Filmsoirée lockt über 120 Gäste ins Kino

14. März 2018, 20:36 Uhr

Bei Sekt, Orangensaft und leckeren Schnittchen kamen am Freitag rund 120 Frauen sowie einige Männer im Grünberger Kino zur Filmsoirée anlässlich des Weltgebetstages zusammen. Nach den angeregten Gesprächen im Foyer und vor einem Spielfilm aus Peru gab es umfangreiche Informationen zum Gastland des Weltgebetstags, Surinam. Mit Maria Sibylla Merian begrüßte das Publikum einen unerwarteten Gast.

Die Hungener Dekanin Barbara Alt erzählte in der Rolle der Frankfurter Naturforscherin und Zeichnerin Maria Sibylla Merian (1647–1717), was diese bei ihrer Reise nach Südamerika in Surinam erlebte. Bei der Expedition 1699 hatte Merian ihre jüngste Tochter als Assistentin dabei. Damals lebten neben den indigenen Völkern schwarze Sklaven und holländische Siedler in dem kleinen Land am Atlantik.

Bilder aus einem armen Land

Seitdem hat sich auch in Surinam mit seinen rund 550 000 Einwohnern für die Frauen einiges geändert. Allerdings sind die meisten auch heute noch arm und wegen der schlechten Energieversorgung auch in den Städten häufig gezwungen, auf offenem Feuer die Mahlzeiten zuzubereiten. Das berichtete Doris Wirkner, Referentin für gesellschaftliche Verantwortung und Bildung in den Dekanaten Grünberg, Hungen und Kirchberg. Die wirtschaftliche Situation des Landes spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass es mit Surinam keinen fairen Handel gibt, betonte Pfarrerin Ingrid Volkhardt-Sandori. Sie bot am Weltladenstand im Kinofoyer deshalb Produkte an, die so ähnlich auch in Surinam produziert und konsumiert werden.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Kinos
  • Orangensaft
  • Sekt
  • Spielfilme
  • lecker
  • Grünberg
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos