06. November 2018, 22:18 Uhr

Gefahren der Sucht erkennen

06. November 2018, 22:18 Uhr

Warum ist das Rauchen gefährlich? Was geschieht, wenn jemand das Smartphone nicht mehr aus der Hand legen kann? Und wie kommt man los von der Abhängigkeit? Antworten auf diese und viele andere Fragen erarbeiten sich junge Menschen beim Mitmachparcours zum Thema Suchtprävention. Der Landkreis Gießen bietet das Präventionsangebot für Schüler der sechsten Klassen an.

Gesundheits- und Jugenddezernent Hans-Peter Stock ruft alle Einrichtungen dazu auf, das Angebot der Jugendförderung zu nutzen. Damit werde den Schülern ein leicht verständlicher Zugang zu diesem Themengebiet ermöglicht. Die Aktion trage dazu bei, dass junge Menschen für die Gefahren von Abhängigkeit sensibilisiert werden.

Auch an der Gesamtschule Gleiberger Land haben die Schüler der Klassen 6 darüber diskutiert und erfahren, welche Anlaufstellen es gibt, um Hilfe zu bekommen. An verschiedenen Stationen wie dem »Alkoholquiz«, einem Zahlenzuordnungsspiel, der Erforschung des Suchtprozesses oder dem »Suchtsack« erfahren die Jugendlichen, wie vielfältig Abhängigkeit ist und wie man den Risiken auf gesunde Art begegnen kann.

So finden sich im »Suchtsack« nicht nur Hinweise auf Alkohol- oder Tabakabhängigkeit, sondern auch auf Sucht nach Tabletten, Süßigkeiten, Computerspielen oder auch Zwangshandlungen wie Putzen oder Händewaschen. Als Ansprechpartner stehen an allen Stationen Fachmoderatoren zur Seite.

»Ziel der vielfältigen Mitmachübungen ist ein sensibler Umgang mit dem Thema Sucht, die Reflexion des eigenen Verhaltens sowie die Stärkung, um sich präventiv zu schützen«, sagt Christine Weiß, Koordinatorin des Mitmachparcours. Dabei könne dieser nur ein Baustein der bestehenden Präventionsarbeit sein.

Auch die Suchtpräventionslehrer Andrea Best und Thomas Meisterknecht sind von dem Angebot überzeugt. In ihrer Schule gehört der Mitmachparcours fest zum Jahresplan. Für die Schüler sei es wichtig, sich mit solchen Themen auch außerhalb des täglichen Unterrichts auseinanderzusetzen.

Der Parcours wurde federführend von der Jugendförderung des Landkreises entwickelt, gemeinsam mit den Kommunen, die im Kommunalkonzept Suchtprävention mitwirken, sowie der Fachstelle Suchtprävention des Suchthilfezentrums Gießen.

Interessierte können sich bei der Jugendförderung des Landkreises bei Thomas Graf melden, Telefon: 06 41/93 90-93 91, E-Mail: thomas.graf@lkgi.de.

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