18. Januar 2019, 21:56 Uhr

Glyphosat wird kaum verwendet

18. Januar 2019, 21:56 Uhr
Wie hier am Halt »Espaer Straße« in Cleeberg sollen weitere Bushaltestellen in Langgöns barrierefrei gestaltet werden. (Foto: se)

Im Langgönser Ausschuss für Umwelt und Verkehr herrschte Einigkeit darüber, Glyphosat bei gemeindlichen Flächen nicht zu verwenden. So hatte Eheline Steffens vom Ortsbeirat vorgeschlagen, ein Glyphosatverbot in künftige Pachtverträge aufzunehmen. Da, wie Bürgermeister Horst Röhrig feststellte, Verpachtungen gemeindlicher Fläche vorerst nicht vorgesehen sind, greife ein solcher Beschluss nicht.

Stattdessen solle das Gespräch mit Pächtern größerer Flächen gesucht werden. Allerdings, das berichtete Ortslandwirt Manfred Dern, werde im Kernort nahezu kein Glyphosat eingesetzt. Gleiches gelte für den Bereich zwischen Niederkleen und Espa. Dr. Michael Buss schlug vor, dass sich die Fraktionen mit diesem Antrag weiter beschäftigen, damit dieser »differenzierter formuliert« werden könne.

Weitere Fortschritte macht der barrierefreie Ausbau der Einstiege an Bushaltestellen. Bereits 13 bestehen im Gemeindegebiet. Dorothea Krähling vom Ingenieurbüro Zick-Hessler stellte die Entwurfsplanungen fünf weiterer barrierefreier Bushaltestellen vor, die im Kernort (Fliederbusch, Am Bahnhof, Jahnstraße, Rottweg) bzw. in Niederkleen (Butzbacher Straße) entstehen sollen. Geschätzte Gesamtkosten: knapp 230 000 Euro. Allerdings besteht dazu auch ein Förderprogramm des Landes Hessen. Als erste Maßnahme ist der Ausbau der Haltestelle »Fliederbusch« vorgesehen. Alle Haltestellen können künftig von den 18 Meter langen Gelenkbussen angefahren werden.

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