Die Jagdgenossen aus Freienseen, seine Bewohner heißen im Volksmund »die Fräsch«, haben ein Feuchtbiotop in der Feldgemarkung errichtet. Ehemals eine Viehtränke, war diese zusehends verschlammt. Die Naturfreunde haben die einzige Wasserfläche weit und breit erheblich vergrößert, eine Bienenweide angelegt und einen Zaun gebaut, so dass sich hier nun Schwarzstorch, Libelle und Laubfrosch wohlfühlen. Zu vernehmen war all das bei der jüngsten Versammlung der Jagdgenossen. Projektleiter Dr. Markus Dietz referierte über den wesentlichen Anlass, die Förderung der Laubfroschpopulation, ging auch auf Themen wie die nutznießende Artenvielfalt oder die Anlage des Teichs mit Flachauslauf ein.

Im Weiteren sprach sich die Versammlung einstimmig dafür aus, die vorhandenen Gerätschaften des Vereins nicht zu veräußern. Somit steht die Nutzung weiter allen Freienseenern zur Verfügung. Ortsvorsteher Herrmannski kündigte eine Ortsbegehung mit der Stadt an. Im Argen liege der Glashüttenweg. Er bat die Jagdgenossen, sich an der Maßnahme zu beteiligen. Einstimmig beschlossen wurde, zehn Euro Jagdnutzen je Hektar auszuzahlen. Laut Jagdpächter Werner Grölz wurde zur Strecke gebracht: zwei Hirschkälber, 32 Rehe, davon vier durch Unfall, neun Wildschweine, sechs Hasen, davon vier Fallwild, sechs Füchse und drei Waschbären. Der Wildschaden habe sich in Grenzen gehalten. Allerdings seien die Wiesenschäden durch die Wildschweine, insbesondere an der Glashütte, erheblich gewesen.

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