21. Mai 2019, 22:21 Uhr

Jugendliche sollen selbst Stellung nehmen

21. Mai 2019, 22:21 Uhr

Über eine Verlängerung des vom Bund geförderten Gemeinwesenprojekts »Dabeisein im Lumdatal« haben die Allendorfer Stadtverordneten am Montagabend diskutiert. Über die Initiative im Rahmen des Programms »Demokratie leben!« werden seit 2017 unter anderem Projekte von Jugendlichen gefördert, die vier Lumdatalkommunen nehmen teil und finanzieren zusammen eine halbe Stelle für die Koordination (die Gießener Allgemeine berichtete).

Die Beschlussvorlage der Verwaltung bezog sich auf ein Schreiben der Stadt Staufenberg mit der Anfrage, ob Allendorf sich ab 2020 weiter beteiligen will. Dafür müsste die Stadt laut Vorlage 3880 Euro jährlich einbringen. Bisher lag der Anteil bei knapp 7000 Euro. Der Staufenberger Vorschlag käme Allendorf günstiger, da er die Anteile nach Einwohnerzahl berechnet. Damit müssten Lollar und Staufenberg mehr als Allendorf und Rabenau zahlen. Auch die Lollarer Kommunalpolitik hatte sich kürzlich damit beschäftigt. Tenor: Der bisherige, gleich verteilte Anteil soll beibehalten werden.

Erneut ging es in Allendorf um das Nebeneinander des kommunalen Jugendbeirats, der von Jugendpfleger Klaus-Dieter Gröger betreut wird, und des Jugendforums, einer wichtigen Säule von »Dabeisein«. Jugendliche haben für das Forum eine Satzung erarbeitet, in der auch eine Urnenwahl vorgesehen ist. Darüber war es kürzlich zum Streit gekommen: Gröger hatte das Konzept im Parlament und in einem Brief an die Fraktionen »unpädagogisch« genannt und mangelnde Kommunikation bemängelt. Die Koordinatoren des Jugendforums hatten dem widersprochen.

»Die Frage muss erlaubt sein, ob unser Jugendpfleger eine Konkurrenzveranstaltung sieht, die die Jugendpflege in den Schatten stellt«, sagte Brigitte Heilmann (SPD). Auch andere Fraktionen teilten diesen Eindruck. Jedenfalls komme es darauf an, dass die Beteiligten an einem Strang zögen. Am Ende verwies das Parlament diesen Punkt in den Sozialausschuss. Auf Anregung der SPD sollen dann auch Vertreter des kommunalen Jugendbeirats sowie des Jugendforums gehört werden.

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