21. Juli 2019, 19:56 Uhr

Kein Festival, aber eine lange Nacht

21. Juli 2019, 19:56 Uhr
Die Folk-Rocker von Ghosttown Company spielen am Freitag, 9. August, auf dem Grünberger Marktplatz. (Foto: pm)

20 Jahre lang eroberten internationale Musiker und Bands aus vielen Ländern die Bühnen der Gallusstadt. »Grünberg Folk« - das war eine Marke. Doch nun ist es Zeit »für was Neues«, für eine »kleine kreative Pause«. Das findet jedenfalls das dreizehnköpfige, überwiegend ehrenamtlich besetzte Organisationsteam und bastelt an einem neuen Konzept.

Wie das aussehen wird, das wollen die Folk-Freunde noch nicht verraten. Wie es bei der ersten Meldung dieser Zeitung Ende Mai nur hieß, sei noch offen, welcher musikalische Schwerpunkt es sein solle - und ob es überhaupt einen geben werde.

Zwei Bands auf dem Marktplatz

Das Orgateam opfert seit nunmehr 20 Jahren jede Menge Freizeit für das unbestrittene kulturelle Highlight. Nur: Die Resonanz, nicht zuletzt bei den Grünbergern selbst, entsprach dem nicht. Selbst beim Jubiläum im Vorjahr waren es nur geschätzte 3000 Besucher. Was sicher auch genervt hat: Dass Kultur Lebensqualität mehrt, aber nun mal nicht umsonst zu haben ist, das scheint (auch) in Grünberg noch nicht jedem bewusst zu sein. Wiederholt mussten sich die Festivalmacher, ob im parlamentarischen oder außerparlamentarischen Raum, für die vierstelligen Zuschüsse aus der Stadtkasse rechtfertigen.

Damit die Wartezeit bis zum »Neustart« nicht zu lang wird, gibt es in diesem Jahr zwar kein ganzes Festival, aber immerhin die »Grünberger Musik-Nacht« am Freitag, dem 9. August, unter freiem Himmel auf dem Marktplatz.

Den Auftakt für versprochenen geselligen und kurzweiligen Abend wird der Singer-Songwriter Robin Cedric Jäger aus Gießen machen. Er war bereits vor einigen Jahren mit seiner Band Effekt in Grünberg und spielte bereits im Vorprogramm von Lena Meyer-Landruth, Jupiter Jonas sowie Max Giesinger. Als Hauptact wird im Anschluss die Band Ghosttown Company mit einer geballten Ladung Folk-Rock dem Publikum einheizen. Ihr Repertoire umfasst bekannte Lieder und Eigenkompositionen. Für ihre Vielseitigkeit erhielt die Band beim 35. Deutschen Rock & Pop Preis vor zwei Jahren fünf Auszeichnungen fünf Preise. Ghosttown Company kombiniert Einflüsse des traditionellen keltischen Folks mit Americana und einer Prise Rock. »Ihr Crossover von modernem Folkpunk und traditionellem Liedgut gilt als echter Geheimtipp für alle Fans des Folk«, heißt es weiter in der Pressemitteilung der Stadt.

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