21. Oktober 2019, 22:11 Uhr

Länger gut leben

21. Oktober 2019, 22:11 Uhr
Im Fahrsimulator können Senioren ihre Fahrfähigkeit überprüfen. (Foto: jow)

Ein positives Fazit zog die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Hüttenberg, Andrea Misterek, nach der zweiten Senioren-Gesundheitsmesse »Gesund leben und älter werden«. Über 1000 Besucher nutzten das Angebot an Information und Inspiration. »Wir wollten veranschaulichen, wie Senioren das Alter aktiv gestalten können, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen und, wenn nötig, Unterstützung erhalten«, sagte sie. »Es geht nicht darum, möglichst lange zu leben, sondern länger gut zu leben.«

So tummelten sich im Laufe des Tages im Bürgerhaus Rechtenbach nicht nur ältere Bürger, sondern auch Angehörige und Interessierte, um sich über verschiedene Facetten zu informieren. Die Vorträge und die Aussteller waren vielfältig und führten unterschiedliche Möglichkeiten vor Augen, die eigene Gesundheit zu unterstützen. Ein Gesundheits-Parcours bot den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, Tests und Untersuchungen direkt im Bürgerhaus durchzuführen, um mehr über die eigene Gesundheit zu erfahren.

Besonders war das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg mit Dr. Christoph Rott und seinem Team. Er führte mit Interessierten seinen wissenschaftlichen »Alltags-Fitness-Test« durch. Es ging darum zu prüfen, ob Senioren auf dem richtigen Weg für ein selbstständiges Leben im Alter sind. In sechs Übungen überprüften Rott und sein Team Bein- und Armkraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und Beweglichkeit. Im Anschluss gab es eine Bewegungsberatung für den eigenen Alltag.

Auf dem Parkplatz hinter dem Bürgerhaus befanden sich drei Teststationen. Beim Hörmobil gab es kostenlose Hörchecks und Informationen über das Hören mit modernen Hörsystemen. Das Sehmobil der Blindenstudienanstalt in Marburg richtete sich an Menschen mit Sehbehinderung. Hier wurde etwa die sprechende Küchenwaage als Hilfsmittel vorgestellt. Beim Sehtest-Mobil konnten die Gäste ihre Augen testen, messen und auf mögliche Auffälligkeiten prüfen lassen. Im Bürgerhaus selbst boten die Lahn-Dill-Kliniken eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader an.

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr hatte einen Fahrsimulator mitgebracht, in dem Interessierte drei Minuten lang ihre Sicherheit im Straßenverkehr überprüfen konnten. Der Verein »Gesundheits- und Rehasport Rückgrad Hüttenberg« gab Informationen, wie mit Rehabilitation der Körper wieder in Balance zu bringen ist. Bei der Polizei konnten die Gäste Reaktion, Koordination, Konzentration und Kondition auf spielerische Weise testen. Ein Alters-Simulationsanzug machte die typischen Einschränkungen älterer Menschen auch für Jüngere erlebbar. Das Deutsche Rote Kreuz führte vor, wie der Hausnotruf in Echtzeit funktioniert. Die Königsberger Diakonie stellt das Demenz-Zentrum Mittelhessen vor. Für Speisen und Getränke sorgte der Förderverein der Diakoniestation.

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