10. Januar 2017, 18:47 Uhr

Musikalisch durch die High- und Lowlands

An die geheimnisvolle Welt des Auenlandes mit der bekannten Filmmusik des Fantasy-Klassikers rund um die Welt der kleinen Hobbits von J.R. Tolkien erinnerten die keltischen Lieder, die das Duo La Vigna beim Neujahrskonzert im Rahmen der Konzertreihe »Orgel+« in der Christuskirche den Zuhörern präsentierte. Aber nicht nur die schottischen Lieder von Fancesco Barsanti mit ihrer Leichtigkeit waren ein Hörgenuss am Freitagabend, sondern auch die barocken Sonaten, die Theresia Stahl (Flöte) und Christian Stahl (Laute/Thorbe) mit ihren alten Instrumenten vortrugen, waren entscheidende Mosaiksteine für ein besonderes Konzert zu Jahresbeginn.
10. Januar 2017, 18:47 Uhr
Das Duo La Vigna mit Theresia Stahl (Flöte) und Christian Stahl (Laute/Thorbe) bei seinem Auftritt in der Christuskirche im Rahmen der Konzertreihe »Orgel+«. (Foto: rge)
An die geheimnisvolle Welt des Auenlandes mit der bekannten Filmmusik des Fantasy-Klassikers rund um die Welt der kleinen Hobbits von J.R. Tolkien erinnerten die keltischen Lieder, die das Duo La Vigna beim Neujahrskonzert im Rahmen der Konzertreihe »Orgel+« in der Christuskirche den Zuhörern präsentierte. Aber nicht nur die schottischen Lieder von Fancesco Barsanti mit ihrer Leichtigkeit waren ein Hörgenuss am Freitagabend, sondern auch die barocken Sonaten, die Theresia Stahl (Flöte) und Christian Stahl (Laute/Thorbe) mit ihren alten Instrumenten vortrugen, waren entscheidende Mosaiksteine für ein besonderes Konzert zu Jahresbeginn.
In ihrer Begrüßung stellte Kantorin Yoerang Kim-Bachmann zudem fest. »Eine Laute wurde noch nie in der Gemeinde gespielt.« So nannten die musikalischen Gäste die ausgesuchten Werke »Sweet Sounds – Süße Klänge«, die sie dem Publikum aus dem Barock, speziell von der britischen Insel. Dazugehörte auch Barsantis Sonata in »B major« – »das Edelste des Repertoires«, wie Stahl sagte. Es folgte die »Sonata Quadro« von Daniel Purcel, die zunächst getragen daherkam und dabei in Teilen den tiefen Klang der Laute mit dem Spielerischen der Flöte verband. Anschließend drei weitere Lieder von Barsanti aus »A Collection of Old Scots Tunes«, die die beiden Musiker perfekt interpretierten. Aus der »Suite Nr. 2 in D-Dur« von Charles Dieupart wurden »Ouverture, Allemande, Courante, Sarabande, Gavotte, Passepied« als weiterer Kontrast aus der gleichen Epoche vorgetragen.
Die ungewöhnlich wie einnehmende konzertante Reise der gebürtigen Dresdnerin und des Pforzheimers, die beide unter anderem an der Universität der Künste Berlin ihr musikalisches Handwerk erlernt haben, endete so, wie sie begonnen hatte, in Schottland. Flöte und Laute erfreuten noch einmal die rund 80 Zuhörer mit weiteren »süßen Klängen« aus den Highlands. Applaus gab es reichlich für dieses außergewöhnliche »Orgel+«-Konzert.

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