Die Frage, ob es in Hüttenberg demnächst einen Glasfasernetzausbau geben wird, bleibt noch einige Zeit unbeantwortet: Nachdem die »Deutsche Glasfaser« in der Gemeinde das Interesse abgeklopft hatte, jedoch die erforderliche Vertragsquote nicht erreicht hatte, geht sie nun bei der Interessentenabfrage in die Verlängerung. Noch bis 20. Juli können sich Interessenten für einen Glasfaseranschluss melden.

Nur Vollnkirchen erreicht Quote

Bei der ersten Abfrage hatten sich 32 Prozent der Hüttenberger für einen Glasfaseranschluss entschieden. Der Ort Hüttenberg traf diesen Prozentanteil exakt, in Rechtenbach hatten sich nur 29 Prozent der Anschlussinhaber bis dahin dafür entschieden, in Vollnkirchen wurde mit 41 Prozent die notwendige Quote überschritten.

Bürgermeister Christof Heller hatte sich daraufhin für eine Verlängerung des Verfahrens ausgesprochen: »Nachdem absehbar war, dass wir die 40 Prozent noch verfehlen werden, habe ich die Verantwortlichen der Deutsche Glasfaser gebeten, die Nachfragebündelung zu verlängern, damit wir die Chance auf das für uns so wichtige Glasfasernetz noch nutzen können.« Projektleiter Lennart Götte erklärte in einer Pressemitteilung, dass man aufgrund des Engagements der Gemeinde dem Wunsch sofort entsprochen habe. »Durch den Aufschwung im Endspurt gehen wir mit starkem Rückenwind in die Verlängerung und sind sehr zuversichtlich, die benötigte Quote von 40 Prozent bis zum 20. Juli zu erreichen.«

Die Infostände sind weiterhin geöffnet. Man findet sie im Bürgerhaus Rechtenbach, Im Saales 4, donnerstags und freitags von 14 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr, in der Sporthalle Hüttenberg freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Unter anderem hat sie auch mit Langgöns einen Vertrag über den Ausbau geschlossen. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit.

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