16. November 2017, 20:38 Uhr

Originales und Originelles

16. November 2017, 20:38 Uhr
Prall gefüllte Wände zum Laubacher Kunstmarkt: Die Galerie Stiftstraße N° 5 wird zum Schatzkästchen für Kunstliebhaber. (Foto: pm)

Eine Fundgrube für Kunstliebhaber: Am kommenden Samstag geht’s los, dann eröffnet um Punkt 11 Uhr in der Galerie Stiftstraße N° 5 der Kunstmarkt »Originales und Originelles«. Zu entdecken ist Kunst aus allen Stilrichtungen, wie zum Beispiel handsignierte Gemälde, Zeichnungen, limitierte Drucke, Radierungen, Lithografien, Kupferstiche, Plastiken und Statuen. Die Wände sind prall gefüllt mit Gemälden in unterschiedlichsten Rahmungen. Manche Bilder mit schweren Rahmen müssen sogar auf dem Boden stehend und an der Wand lehnend präsentiert werden, weil sonst die Bilderschienen aus der Lehmwand des alten Fachwerkhauses gerissen würden. Mit dieser großen Resonanz hat das Laubacher Kunstforum nicht gerechnet – über 100 Kunstwerke sind zusammengekommen.

Bereits am Samstag ab 10 Uhr fanden sich die ersten Anliefer mit ihren Kunstschätzen in der Galerie ein, die vom Vorsitzenden Arnold Schleier begutachtet, geschätzt und sorgfältig katalogisiert wurden. Die Teilnahme ist kostenlos, der Verein beansprucht lediglich eine kleine Verkaufsprovision zur Kostendeckung des Kunstvereins. Bei den ausgestellten Arbeiten handelt es sich vorwiegend um Originale, in wenigen Ausnahmen auch um Drucke. Unter den Arbeiten finden sich sogar ein Wilhelm Kufittich, mehrere Klipstein-Radierungen, ein Dudek und mehrere Gemälde von Josef Krahforst. Auf manchen Arbeiten lässt sich der Name des Künstlers nicht entziffern – »die Chance, einen van Gogh oder Rembrandt zu ergattern, ist dadurch zwar gering, aber nicht unmöglich«, meint Schleier augenzwinkernd.

Auslöser für die Aktion, einen Kunstmarkt zu veranstalten, war die Tatsache, dass viele Ausstellungsbesucher vorgeben, keine Kunst kaufen zu können, weil zu Hause der Platz an den Wänden fehle. »Das lassen wir nicht gelten«, resümierte der Kunstverein und startete den Aufruf, überdrüssige Kunst zu verkaufen und Platz für Neues zu schaffen.

Der Kunstmarkt ist bis zum 17. Dezember jeweils samstags von 11 bis 13 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet (in der letzten Woche sogar ganztägig, sofern dann noch etwas an den Wänden hängen sollte).

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