30. August 2019, 22:23 Uhr

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg

30. August 2019, 22:23 Uhr
Aktive Praxis statt trockene Theorie - Schüler der Friedrich-Magnus-Gesamtschule lernen mit dem Verkehrssicherheitsprogramm »Achtung Auto« des ADAC, wie lang der Anhalteweg von einem Pkw sein kann. (Foto: dhe)

Dass sich der Anhalteweg eines Autos aus dem Reaktions- und dem Bremsweg zusammensetzt, lernten die Schüler der 5. Klasse der Friedrich-Magnus-Gesamtschule am Donnerstagvormittag.

Mit einer Moderatorin des ADAC lernten die Kinder aktiv und spielerisch, wie lange es dauert, bis ein Fahrzeug trotz Notbremsung zum Stehen kommt.

Das Verkehrssicherheitsprogramm »Achtung Auto« des ADAC ist ein kostenloses Angebot für Schulen, das den Schülern praktische Erfahrung für die Verkehrssicherheit näherbringen möchte.

Eines der Ziele ist, dass die Erkenntnis gewonnen wird, dass selbst Menschen einen »Anhalteweg« haben, den sie zum Stehenbleiben benötigen. Bei einer Übung wird das von den Kindern selbst herausgefunden. In dieser sollen sie loslaufen und sobald die Rallye-Fahne geschwungen wird, anhalten. Schnell merkten die Schüler, dass sie nicht direkt zum Stehen kommen konnten, obwohl sie auf das Signal vorbereitet waren.

Notbremsung selbst miterleben

Von dieser Erkenntnis ausgehend soll erkannt werden, dass auch Fahrzeuge nicht auf der Stelle anhalten können. Zur Demonstration setzte sich die ADAC-Moderatorin in das Aktionsfahrzeug und machte Notbremsungen bei 30 und bei 50 km/h. Vorher sollten die Fünftklässler mit Pylonen die Stelle markieren, an der sie das Stehenbleiben des Pkw vermuteten. Die Schätzungen der meisten wurden um einiges übertroffen.

Was für eine Kraft bereits bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h im Falle einer Vollbremsung auf den Körper einwirkt und wie wichtig das korrekte Tragen des Sicherheitsgurtes ist, bekamen die Kinder in der letzten Übung gezeigt. In dieser erlebten sie als Beifahrer eine Notbremsung mit. Für viele ihr erstes Mal.

Die Schüler sollten erkennen, dass »auch und vor allem die Autofahrer mit besonderen Problemen im Straßenverkehr konfrontiert werden«, erklärte die Expertin des ADAC abschließend.

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