25. September 2019, 22:17 Uhr

Rettet Damm Gewerbegebiet?

25. September 2019, 22:17 Uhr

Was für ein Glück, dass im Lumdatal zwischen Allendorf und Treis noch ein Rückhaltebecken gebaut werden soll. Möglicherweise rettet dieser künftige Damm quer über das Tal ein Vorhaben der Stadt Staufenberg, entlang der Didierstraße ein zwei Hektar großes Gewerbegebiet für ausschließlich heimische Betriebe auszuweisen. Dem städtischen Parlament erläuterte Bauamtsleiter Thomas Kreiling die Problematik der Hochwassergefahr. Die Fläche von der Straße Im Brühl bis zum Getränkehandel Schäfer zähle nicht zum Überschwemmungsgebiet der Lumda, der östliche Bereich liege zu 70 Prozent im Überschwemmungsgebiet. Wenn im Zuge der Bauleitplanung die Wasserbehörde bei der ersten Offenlegung als Ausgleichsmaßnahme zusätzlichen Retentionsraum fordere, könne es teuer werden, so Kreiling. Das Parlament beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung die Aufstellung des Bebauungsplans »Gewerbegebiet Didierstraße«.

Leinenzwang im Schutzgebiet

Ein Endlosthema der Staufenberger Kommunalpolitik, die Befestigung des Wirtschaftsweges in der Lumdaaue zwischen Mainzlar und Treis, wird nun seiner Lösung zugeführt. Das Parlament hat den Kompromissvorschlag des Magistrats bei einer Gegenstimme beschlossen. Der löchrige Wegabschnitt von Treis bis zum Bahndamm wird im Bitumenaufspritzverfahren befestigt, an der übrigen Wegstrecke bis zur Lumdabrücke bei Mainzlar wird nichts verändert.

Ein Leinenzwang für Hunde könne nicht über das gesamte Stadtgebiet gestülpt werden, sagte Bürgermeister Peter Gefeller. Anders sei das auf einer bestimmten Fläche, wie es die Jagdgenossenschaft Mainzlar beantragt hatte, nämlich im Schutzgebiet Lumdaaue und zwar vom 1. März bis 30. September (Brut- und Setzeit). Hinweisschilder sollen aufgestellt werden. Der Beschluss wird bei einer Gegenstimme gefasst.

Einstimmiger Beschluss über den neuen Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Freiwillige Feuerwehr. Das Beratungsbüro von Edgar Geyer (Hanau) hatte daran mitgearbeitet. Bürgermeister Gefeller sagte, der BEP sei kein »Wünsch-dir-was-Plan«, sondern beschreibe den tatsächlichen Bedarf. Erhöhter Finanzbedarf bestehe frühestens im Haushalt 2021, Fördergeld vorausgesetzt.

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