02. Juli 2019, 22:17 Uhr

Hauptversammlung

Sehr gute Perspektiven für PVA TePla AG

02. Juli 2019, 22:17 Uhr

Die Hauptversammlung der PVA TePla AG, Wettenberg, fand kürzlich in der Kongresshalle Gießen unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Alexander von Witzleben statt. Die Präsenz der Anteilseigner lag bei rund 62 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende Alfred Schopf erläuterte die Geschäftszahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Prognose hinsichtlich des Umsatzes sei mit 96,8 Millionen Euro und hinsichtlich des operativen Ergebnisses mit 9,5 Millionen Euro (2017: 3,0 Millionen Euro) erfüllt worden. Der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegen und stellt die sehr gute Perspektive für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Wesentliche Treiber hierbei seien Großaufträge in der Kristallzucht, auch die übrigen Produktbereiche haben positiv zum Auftragseingang beigetragen.

Auch strategisch verbessert

Vorstandsmitglied Oliver Höfer erläuterte die Kapazitätserweiterungen, um die großen Aufträge aus der Halbleiterindustrie abwickeln zu können: Durch den Ausbau der Fließfertigung am Produktionsstandort Jena sei die Fertigungskapazität von großen Kristallzuchtanlagen auf zwei Anlagen pro Monat erhöht worden.

Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Zuliefererkette wie etwa der Aufbau einer eigenen Kesselfertigungsfirma werden Lieferengpässe auf Seiten der Lieferanten ausgeglichen.

Die PVA-TePla-Gruppe habe sich zudem mit der Übernahme der SPA Software Entwicklungs GmbH aus Coburg deutlich verstärkt. Die Übernahme dieses Spezialisten für Software und Automatisierung in der Halbleiterindustrie stellt für die PVA- TePla-Gruppe einen wichtigen strategischen Schritt nach vorne dar.

Alfred Schopf erläuterte im Anschluss die Bedeutung des Diffusionsschweißens für eine Reihe von Wachstumsmärkten und das große Marktpotential für die Unternehmensgruppe. Bei den hierzu benötigten Prozessanlagen sei man anlagen- und prozesstechnisch weltweit führend.

Für 2019 wird ein Konzernumsatz und ein Betriebsergebnis in einer Größenordnung von 125 Millionen Euro bzw. 15 Millionen Euro erwartet. Schopf erläuterte, dass sich der Auftragsbestand aktuell sehr erfreulich entwickelt habe.

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