07. Dezember 2016, 12:00 Uhr

Vermögensverteilung kritisiert

Lich (kjg). Die außerordentliche Generalversammlung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Eberstadt-Bettenhausen fand im Eberstädter Dorfgemeinschaftshaus statt. Es standen Wahlen, Ehrungen, die Aufnahme der Büdinger und der Ausblick auf das 100-jährige Jubiläum des SoVD im nächsten Jahr an. Die außerordentliche Generalversammlung war notwendig geworden, weil die letzten Vorstandswahlen nicht dem geforderten Prozedere entsprachen.
07. Dezember 2016, 12:00 Uhr
Gerhard Zimmer (r.) mit Ehrenvorstand Hans Peschke

Gerhard Zimmer wurde wieder zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Günter Müll und Friedrich Bourk wurden zweite Vorsitzende, Günter Tilke Schatzmeister und Klaus Schiffmann Schriftführer. Zu Beisitzern wurden Gerhard Timm, Marianne Fauer-bach und Andrea Peschke gewählt. Werner Block und Werner Zeiß sind die neuen Revisoren. Als Delegierte in die Kreisversammlung werden Günter Tilke, Werner Block, Günter Müller, Gerhard Zimmer, Klaus Schiffmann, Friedrich Bourk und Werner Zeiß abgesandt. Die Wahlen erfolgten überwiegend einstimmig.
Gerhard Zimmer ehrte zunächst Hans Peschke für seine langjährige Vorstandsarbeit mit der Ernennung zum Ehrenvorstand. Beim Landesrevisor Günter Tilke bedankte er sich für die Hilfe bei der Kassenführung in den vergangenen Jahren und bei Klaus Schiffmann, dem Büroleiter des SoVD in Gießen, für die Unterstützung, die auf Abruf immer da war, mit Präsenten.
Für langjährige Mitgliedschaft im SoVD wurden Erhard Gorr und Karl-Heinz Reutzel für 35 Jahre und Willi Schepp für 30 Jahre mit Ehrenurkunden geehrt. Für 20 Jahre Mitgliedschaft erhielten Ilse Mohr, Gertrud Lechens, Renate Felsing, Marianne Fauerbach, Luise Mück und Gabriele Schulte eine Ehrung mit Urkunde. Inge Gorr, Roswitha Kais, Christel Gorr, Andrea Peschke, Petra Zeiß und Werner Zeiß erhielten für ihre zehnjährige Mitgliedschaft ebenfalls Urkunden.
Nach kurzer Beratung wurden die 19 Mitglieder des Ortsverbandes Büdingen in den Ortsverband Eberstadt-Bettenhausen aufgenommen. Heike Sommerauer vom Landesverband Hessen rief dazu auf, sich intensiver um neue Mitglieder zu bemühen: »Wir werden weniger durch Tod, aber die sozialpolitischen Themen bleiben. Künftige Rentner werden es sehr schwer haben.«
In seinem Bericht kritisierte Zimmer die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland, wonach die Hälfte der Bundesbürger nur ein Prozent des Vermögens besitzt. Die Mittelschicht schrumpfe, extrem gut Verdienende werden mehr und ihre Einkommen steigen, dagegen haben es gering Qualifizierte, ältere Arbeitsuchende und Menschen mit Behinderung immer schwerer, einen Job zu finden. An die Mitgliederversammlung schloss sich eine vorweihnachtliche Feier an.

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