01. April 2019, 22:21 Uhr

Verwirrung und schwedische Gardinen

01. April 2019, 22:21 Uhr
Seniorenresidenz oder Knast? Sabine Hallstein, Sascha Röhm, Carina Kraft, Jennifer Zinnkann und Gunter Hartmann (v. l.) überzeugen in ihren Rollen. (Foto: ld)

Im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus des Grünberger Stadtteiles Stockhausen trumpften die Laienschauspieler der örtlichen Theatergruppe mit ihrem neuen Stück voll auf. Der überzeugend aufgeführte Dreiakter »Residenz Schloss Riegel« von Winnie Abel spielt in einer Justizanstalt, in der der unschuldige Häftling Kalle (Sascha Röhm), die Gangster-Rapperin Jaqueline (Jennifer Zinnkann), das Rockerbandenmitglied Boris Brandner (Steffen Röhm) und die Wirtschaftskriminelle Marlene von Heinrichs (Katrin Oswald) einsitzen.

Abwechslung und große Verwirrung in den Haftalltag bringt der plötzliche Besuch des Ehepaares Irmgard (Sabine Hallstein) und Hermann Krause (Gunter Hartmann), die als Tante und Onkel der Gefängnisleiterin Dr. Sandra Reschke erscheinen. Deren Annahme, in einer Seniorenresidenz ihren Lebensabend zu verbringen, wird aus erhofften persönlichen Vorteilsgründen von den Insassen Kalle und Jaqueline nicht widersprochen.

Das Chaos geht aber erst richtig los, nachdem das Ehepaar Krause die Machenschaften der Häftlinge Kalle und Jaqueline durchschaut und feststellt, nicht in einer Seniorenresidenz zu sein. Empörung auch bei der zwischenzeitlich einen Zusammenbruch erleidenden und von den Sanitätern (Kai Jochim und Sebastian Christ) abtransportierten Anstaltsleiterin Reschke. Irritiert und ohne Wissen ist ebenso die verbitterte und resolut agierende Justizangestellte Kunz (Carina Kraft). Erschwerend für sie und Reschke kommt noch das aggressive und angsteinflößende Verhalten des Gefangenen Boris hinzu.

So gibt es am Ende ein Spießrutenlaufen, dessen Ausgang hier nicht vorweggenommen werden soll, um die Spannung für die bereits ausverkaufte zweite Vorstellung am kommenden Samstag nicht zu untergraben.

Unterstützung erfuhren die Schauspieler durch die Souffleuse Angelika Liehr, Kai Jochim und dem für die Ton- und Lichttechnik zuständigen Sebastian Christ. Dank galt auch den zahlreichen Helfern der Bühnenbaugruppe sowie dem Service- und Versorgungsteam während der Veranstaltung.

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