07. November 2018, 21:21 Uhr

Vortragabend beim Gewerbeverein Hungen

07. November 2018, 21:21 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion

Zahlreiche Mitglieder begrüßte der Vorsitzende des Hungener Gewerbevereins Carsten Butteron dieser Tage zu einem aufschlussreichen Vortrag. Rechtsanwalt Ernst-Axel Schmidt erklärte den Teilnehmern die Notwendigkeiten von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung an mehreren Beispielen.

Viele betroffene Gesichter waren zu sehen, denn von den Anwesenden hatte dies zwar jeder geplant, aber noch keiner in die Tat umgesetzt. Im Notfall wird vom Gericht ein Betreuer bestellt, der die Rechtsgeschäfte übernimmt, wenn man zum Beispiel nach einem schlimmen Autounfall auf Dauer nicht mehr geschäftsfähig ist und für diesen Fall nicht vorgesorgt hat. Die meisten Menschen wollen dies aber lieber in die Hände einer vertrauten Person geben. Dafür brauchen sie eine Vorsorgevollmacht.

Mit einer Patientenverfügung – die üblicherweise gleichzeitig erstellt werden sollte – kann der Betroffene festlegen, dass bestimmte medizinische Maßnahmen durchzuführen oder zu unterlassen sind, falls er nicht mehr selbst entscheiden kann. Damit wird sichergestellt, dass der Patientenwille umgesetzt wird.

Schmidt zeigte auch die Notwendigkeit eine Sorgerechtsverfügung auf, womit minderjährige Kinder in die Obhut vertrauter Personen kommen können, wenn den Eltern etwas passiert.

Thomas Marterer von Zaug in Gießen zeigte in seinem Vortrag auf, wie Unternehmer Fördergelder bekommen können, um ihr Unternehmern »nach vorne zu bringen«. Gerade durch die Personalknappheit muss sich ein Unternehmen heute anders aufstellen und verhalten, als noch vor wenigen Jahren.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos