29. Oktober 2018, 00:34 Uhr

»Was er daraus macht, muss man gucken«

29. Oktober 2018, 00:34 Uhr

Dr. Michael Buss (Fraktionsvorsitzender Grüne): »Für Langgöns ist das ein historischer Moment nach so vielen Jahren mit SPD-Bürgermeistern. Ich freue mich sehr über das Ergebnis und auf die Zusammenarbeit mit dem künftigen Bürgermeister Marius Reusch. Er ist auf positive Weise im Dorf bekannt und verwurzelt, das war sicher ein Faktor. Bisher stand in Langgöns eine Koalition aus Grünen, FDP und CDU einem SPD-Bürgermeister gegenüber, dies wird künftig anders sein. Wichtig war aus meiner Sicht, dass die Langgönser Wähler sich zwischen zwei Kandidaten entscheiden konnten, eine Auswahl hatten. Ich bedanke mich bei beiden, dass sie einen so engagierten Wahlkampf geführt haben.«

Jürgen Knorz (Fraktionsvorsitzender CDU): »Ich bin natürlich sehr erleichtert über dieses Ergebnis. Schön ist, dass auch in Langgöns selbst Marius Reusch die Wahlbezirke gewonnen hat, damit hätte ich nicht unbedingt gerechnet. Auch Frau Zeaiter hat einen guten Job gemacht, für sie war es in der Kürze der Zeit natürlich schwierig. Wahlentscheidend waren aus meiner Sicht diesmal klar die Personen. Beide haben auch durch viele Hausbesuche Wähler erreicht. In Zeiten von neuen Medien fand ich das schon bemerkenswert. Nun haben wir in Langgöns eine neue Situation: Über Jahre gab es sehr spannende Abstimmungen, bei denen der Hauptgegener der Koalition immer der Bürgermeister war – ich denke, das wird sich nun deutlich ändern.«

Horst Röhrig (SPD, bisheriger Bürgermeister) : »Natürlich ist das Ergebnis aus meiner Sicht schade. Frau Zeaiter konnte erst spät in den Wahlkampf einsteigen und kam von außen – dafür sind knapp 40 Prozent ein durchaus respektables Ergebnis. Jetzt gratuliere ich Herrn Reusch zu seinem Ergebnis. Was er daraus macht, muss man nun gucken. Ich hoffe, dass er mehr gute als schlechte Tage erwischt. Der Wahlkampf ist fair gelaufen, ohne spektakuläre, reißerische Schlagzeilen, das ist gut. Ich werde bis zum Ende meiner Amtszeit sicher noch einige Termine machen, das neue Feuerwehrgebäude in Niederkleen würde ich gern selbst noch einweihen. Aber ich werde meinen Schreibtisch nicht erst am letzten Tag räumen.«

Barbara Fandré (FDP) : »Ich bin einfach happy, dass Marius Reusch gewonnen hat. Er hat wirklich große Kompetenz und menschliche Qualitäten, steht für Bürgernähe und Glaubwürdigkeit. Ich denke, das hat mit den Ausschlag gegeben.« (jwr)

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