10. März 2019, 21:51 Uhr

Wo der seltene Kiebitz rastet

10. März 2019, 21:51 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion
Der Kiebitz ist als Brutvogel in der Region weitgehend verschwunden. (Foto: pm)

Gießen/Wetzlar (pm). Das Lahntal zwischen Gießen und Wetzlar bietet vielen Vogelarten gute Lebensbedingungen. Nicht nur die ehemaligen Kiesseen sind Anziehungspunkt für zahlreiche Wasservögel, auch die weitläufigen Grünlandauen locken gerade während der Durchzugszeit etliche Vogelschwärme an.

Treffpunkt in Dutenhofen

An den Baggerseen nördlich der Lahn können zur Zeit größere Ansammlungen von Enten und Gänsen gezählt werden. Darunter auch seltenere Arten, wofür an dieser Stelle nur die Löffel- oder Schnatterenten genannt seien.

Auf Schlickflächen oder in feuchten Senken der Grünlandaue kann man Watvögel- und Drosselschwärme erwarten. Mit etwas Glück sind auch Kiebitze oder die noch selteneren Goldregenpfeifer darunter.

Grund genug für die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), am Samstag, den 16. März, eine drei- bis dreieinhalbstündige Exkursion in die Lahnaue zwischen Wetzlar und Gießen anzubieten. Los geht es um 8.30 Uhr an der alten Lahnbrücke bei Dutenhofen. Fahrzeuge sollten am Bahnhof Dutenhofen geparkt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Empfohlen werden ein Fernglas sowie wettergemäße Kleidung und Schuhwerk. Erläuterungen gibt es von den beiden Diplom-Biologen Matthias Korn und Dietmar Jürgens.

Weitere Informationen und Veranstaltungen der HGON findet man im Internet unter www.hgon.de.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos