23. Januar 2017, 19:11 Uhr

Wohnraum wird weiter gesucht

Die Gruppe »Neu in Langsdorf«, die sich seit Ende 2015 in der Flüchtlingshilfe in Langsdorf engagiert, hatte kürzlich Alt- und Neu-Langsdorfer sowie Interessierte zu einem Informationsabend in das evangelische Gemeindehaus eingeladen. Die Gruppe wollte über ihre Arbeit berichten und die Menschen vorstellen, die in dem Dorf eine Wohnung gefunden haben.
23. Januar 2017, 19:11 Uhr
Nach dem offiziellen Teil des Informationsabends gibt es Gespräche in kleinen Gruppen. (Foto: kjg)

Die Gruppe »Neu in Langsdorf«, die sich seit Ende 2015 in der Flüchtlingshilfe in Langsdorf engagiert, hatte kürzlich Alt- und Neu-Langsdorfer sowie Interessierte zu einem Informationsabend in das evangelische Gemeindehaus eingeladen. Die Gruppe wollte über ihre Arbeit berichten und die Menschen vorstellen, die in dem Dorf eine Wohnung gefunden haben.

Derzeit leben 21 Flüchtlinge aus Syrien und Albanien in Langsdorf. Das sind vier Familien und eine Wohngemeinschaft, die in Häusern und Mietwohnungen leben. Das Beispiel einer Familie, Mutter mit drei Kindern, deren Mann immer noch auf dem Weg von Syrien nach Deutschland ist und zu dem derzeit nur über das Handy Kontakt besteht, zeige, wie dramatisch die Situation immer noch ist, erklärte Katja Olf.

Christina Lück fügte hinzu, es werde dringend bezahlbarer Wohnraum entsprechend den Hartz-IV-Gesetzen für weitere Familien und friedvolle junge Männer gesucht. Inzwischen haben ein Eritreer bei Blumen/Gartenbau Volz und ein Ägypter bei Verpackungsmaschinenbau Merz mit einem Praktikum begonnen.

Bernd Fischer zeigte sich erfreut über die große Resonanz auf die Einladung zum Informationsabend. Damit habe er nicht gerechnet. In der wärmeren Jahreszeit wolle man in Langsdorf ein Grillfest für alle veranstalten. Man sei froh und zuversichtlich, dass die Integration in Langsdorf gelingen werde, hieß es. »Neu in Langsdorf« hilft bei der Wohnungsbeschaffung, vermittelt Praktikumsplätze, begleitet Flüchtlinge bei Arzt- und Behördenbesuchen sowie Schulanmeldungen und koordiniert Kontakte zur Bevölkerung. Hier sind Menschen, die sich einbringen wollen, und ein bis zwei Stunden Zeit in der Woche haben, gefragt. Kontakt kann über asyl@inlich.de aufgenommen werden. Weitere Informationen etwa zur Wohnungssuche und zum Möbelbedarf gibt es auf www.asyl.inlich.de.

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