20. April 2009, 15:40 Uhr

Gesund für Körper und Seele sowie ein Stück Heimatkunde

Biebertal (m). Noch immer ist der Weg das Ziel, so wie in den vergangenen 25 Jahren, Die Osterwandergruppe aus Fellingshausen nimmt stets von Karfreitag bis Ostersamstag in deutschen Mittel- und Hochgebirgslagen die Wanderwege unter ihre Füße. Von Anfang an mit dabei ist Martin Waldschmidt, also seit der ersten Tour 1983.
20. April 2009, 15:40 Uhr
Die Wanderer Günter Dickel, Hans Crombach, Franz Gareis, Jürgen Volk, Achim Crombach, Martin Waldschmidt und Heinz Leib (v.l.). Es fehlt Herbert Kienholz. (Fotos: m)

Biebertal (m). Noch immer ist der Weg das Ziel, so wie in den vergangenen 25 Jahren, Die Osterwandergruppe aus Fellingshausen nimmt stets von Karfreitag bis Ostersamstag in deutschen Mittel- und Hochgebirgslagen die Wanderwege unter ihre Füße. Von Anfang an mit dabei ist Martin Waldschmidt, also seit der ersten Tour 1983. Organisiert und geplant hatte er auch diesmal wieder die Wanderung, bei der sieben »Füchse« auch einen »Lauschbächer Eiskaale« zu Gast hatten. Jürgen Volk aus Launsbach war mit von der Partie, um gemeinsam mit Martin Waldschmidt, Achim Crombach, Hans Crombach, Günter Dickel, Franz Gareis, Herbert Kienholz und Karl Heinz Leib die vierte Etappe auf dem Rheinsteig zu laufen. Leider konnte Herbert Hörr, den sie ob seiner 82 Jahre liebevoll den »Alterspräsidenten« nennen, nicht mit dabei sein.

Vor drei Jahren wurde die erste Etappe des Rheinsteigs von Bonn bis Unkel mit 41 Kilometern untter dfie Füße genommen, das Jahr darauf dann die 36 Kilometer von Unkel bis Leutersdorf. Die 25., die »Jubiläumswanderung« 2008 war die bislang anspruchsvollste auf dem Rheinsteig mit 33 Kilometern von Braubach bis St. Goarshausen. 650 Höhenmeter auf teils alpin anmutenden Pfaden in Hagel und Regen, sind den Teilnehmern noch in Erinnerung. Diesmal war es mehr ein Spaziergang, längst nicht so beschwerlich; ideales Wanderwetter sorgte für beste Stimmung und ließ den Wunsch aufkommen, vielleicht im Herbst noch eine weitere Tour zu machen. Von Rengsdorf aus, am Rande des rheinischen Westerwaldes gelegen, ging es los. Zunächst führte diese erste Teilstrecke mit ihren 20 Kilometer noch ein Stück entlang des Westerwaldes, mit herrlichen Ausblicken in die Rheinebene und auch auf das Atomkraftwerk Mühlheim-Kärlich sowie Andernach. Vom Wiedtal bergauf wurden die ersten Weinberge durchwandert, von denen aus man bergab das Tagesziel Leutesdorf ansteuerte. Der Ort, regelmäßig Opfer von Überschwemmungen, liegt mit seinen 1850 Einwohnern am Ende des Neuwieder Beckens und gehört zur Verbandsgemeinde Bad- Hönningen. Am zweiten Tag warteten gemütliche 13 Kilometer auf die Freunde. Die Tour führte zum Aussichtspunkt Nonnenley, von wo aus man noch einen den Blick in das Neuwieder Becken, zum Kloster Rommersdorf und in das Rheintal schweifen lassen konnte. Bei leichten Auf- und Abstiegen erreichte man den Zielort Sayn, dessen Geschichte eng mit den Grafen von Sayn, dem heutigen Fürstenhaus zu Sayn-Wittgenstein, verbunden ist. Den Abschluss einer wunderschönen Wanderetappe auf dem berühmten Rheinsteig machte die Gruppe einmal mehr auf den Maximilians-Brauwiesen in Lahnstein. Die Rückfahrt führte durch das schöne Lahntal. »Wandern«, so Martin Waldschmidt, »ist nicht nur ein Genuss für das Auge und gesund für Körper und Seele, sondern auch immer ein Stück Heimatkunde und Geschichte«.

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