21. Juli 2016, 17:13 Uhr

A 5 nach Massenkarambolage bei Fernwald dicht

Fernwald (sha). Bei zwei Unfällen mit sechs Pkw und einem Lkw am Donnerstagmittag auf der A 5 nahe Fernwald ist eine 19-jährige Autofahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Zwei weitere Personen erlitten eher leichte Verletzungen.
21. Juli 2016, 17:13 Uhr
(Foto: Steffen Hanak)

Laut Polizei hatte sich der Verkehr auf der Autobahn in Richtung Norden in Höhe der Abfahrt Fernwald gestaut. Eine 18 Jahre alte Autofahrerin aus Wiesbaden erkannte dies zu spät, prallte mit ihrem Opel Corsa auf das Stauende und schob dabei drei weitere Fahrzeuge ineinander. Nur Sekunden später fuhr laut Zeugen ein 73-Jähriger aus Thüringen mit seinem VW Golf auf den Corsa auf. Dabei erlitten die Wiesbadenerin und die 76 Jahre alte Beifahrerin des Thüringers leichte Verletzungen. Sie wurden in das Krankenhaus nach Lich gebracht.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Beinahe zeitgleich kam es wenige Meter hinter der ersten Unfallstelle zu einer deutlich folgenschwereren Kollision: Wie die Beamten schilderten, geriet eine 19-jährige Autofahrerin aus Stadtallendorf, die mit ihrem Audi bereits den Verzögerungsstreifen der Abfahrt nach Fernwald befuhr, aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich auf den linken Fahrstreifen. Dort prallte ihr Pkw in das Heck eines bereits stehenden polnischen Sattelzuges, wobei das Dach des Audis abgerissen wurde. Von dort schleuderte der Pkw gegen die Seitenleitplanke und rollte laut Zeugen dann auf eine Wiese an der Abfahrt. 46 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Fernwald und Pohlheim befreiten die schwerstverletzte Frau mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihrem Fahrzeug. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Gießener Uniklinik geflogen.

Der 46-jährige Fahrer des mit 21 Tonnen Stückgut beladenen Lastwagens blieb unverletzt. Während der Aufräum- und Rettungsarbeiten war die Autobahn für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Der Fernverkehr wurde weiträumig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Die Höhe des insgesamt entstandenen Sachschadens schätzten Polizeibeamte auf rund 23 000 Euro.

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