07. Januar 2014, 19:08 Uhr

Große Einsparung im Kleebachtal dank LED-Technik

Langgöns (age). Petra Feye und Sascha Hohmann sind derzeit in Dornholzhausen damit beschäftigt, dass den Bürgern künftig mit modernster Technik ein Licht in den Abend- und Nachtstunden aufgeht.
07. Januar 2014, 19:08 Uhr
Alte gegen neue Leuchten: Im Kleebachtal – wie hier in Dornholzhausen – wird derzeit die Straßenbeleuchtung modernisiert. (Foto: Geck)

Sie wechseln nämlich im Auftrag von EON Mitte die bisherigen Quecksilberdampflampen bzw. Leuchtstofflampen an den bestehenden Straßenmasten gegen LED-Lampen aus. Insgesamt werden im Kleebachtal – also auch in Cleeberg sowie Nieder- und Oberkleen – in den nächsten drei Monaten 550 Leuchtmittel getauscht. Der Energieversorger EON hatte nach einer Ausschreibung den Zuschlag dafür erhalten.

Beim Ortstermin verwies Bürgermeister Horst Röhrig im Beisein von Umweltberater Uwe Müller auf die technischen und wirtschaftlichen Vorzüge. Die neue Beleuchtungsanlage werde jährlich etwa 180 000 Kilowattstunden weniger Strom verbrauchen – bisher seien es 250 000 gewesen. Das ergebe Einsparungen von jährlich etwa 50 000 Euro. Zudem würden 100 Tonnen weniger Kohlenstoffdioxid ausgestoßen. Die Gemeinde investiere dafür nach Abzug der Förderung durch das Bundesumweltministerium in Höhe von 41 000 Euro rund 230 000 Euro.

Stärkere Hell-Dunkel-Grenzen

Zudem verursachten die neuen Leuchten aufgrund der hohen Lebensdauer von durchschnittlich 55 000 Stunden – bisher seien es rund 16 000 – weniger Wartungskosten, ergänzte Burkhard Meth, Leiter der EON-Netzregion Wetzlar. Die neuen Leuchten verbesserten darüberhinaus das Beleuchtungsniveau auf den Straßen. Dazu werde neben den LED-Lampen auch eine Optik eingesetzt. Dadurch ändere sich die Beleuchtungs-charakteristik, also die Farbwirkung und die Verteilung des Lichts.

Denn die neuen Leuchten konzentrierten das Licht auf den tatsächlich auszuleuchtenden Verkehrsraum. Dies werde anfangs – etwa durch stärkere Hell-Dunkel-Grenzen oder Veränderungen beim Lichtschein auf Gebäudefassaden – oft subjektiv als Verschlechterung wahrgenommen. Tatsächlich seien die dunklen Flächen jedoch objektiv gemessen genauso dunkel wie vorher, die helleren dagegen heller.

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