01. Februar 2010, 19:44 Uhr

Oberkleener Karnevalisten brachten Schwung in die Hütte

Langgöns (vk). Immer wieder neue Ideen bringen die Karnevalisten des TSV Oberkleen ein. Unter dem Motto »Wickie und die starken Oberkleener Männer« laufen in diesem Jahr die beiden inhaltlich gleichen Fremdensitzungen in der vereinseigenen Turnhalle ab. Dabei ist wie am Samstag bei der ersten Fremdensitzung die Bühne als Wikingerschiff, das den Kleebach auf und ab fährt, dekoriert. Peter Mechler und Co. haben hier ganze Arbeit geleistet. Im dritten Jahr und zum fünften Mal fungierte Mario Glaum als Sitzungspräsident einer wieder über vierstündigen Sitzung mit einem abwechslungsreichen Programm aus Büttenreden, Gesangs-, Tanz- und Showeinlagen, das begeisterte.
01. Februar 2010, 19:44 Uhr
Die zehn Mädchen der »Young Stars« aus Oberkleen waren gleich zweimal zu sehen.

Langgöns (vk). Immer wieder neue Ideen bringen die Karnevalisten des TSV Oberkleen ein. Unter dem Motto »Wickie und die starken Oberkleener Männer« laufen in diesem Jahr die beiden inhaltlich gleichen Fremdensitzungen in der vereinseigenen Turnhalle ab. Dabei ist wie am Samstag bei der ersten Fremdensitzung die Bühne als Wikingerschiff, das den Kleebach auf und ab fährt, dekoriert. Peter Mechler und Co. haben hier ganze Arbeit geleistet. Im dritten Jahr und zum fünften Mal fungierte Mario Glaum als Sitzungspräsident einer wieder über vierstündigen Sitzung mit einem abwechslungsreichen Programm aus Büttenreden, Gesangs-, Tanz- und Showeinlagen, das begeisterte.

Die »Young Stars« aus Oberkleen eröffneten mit einem Gardetanz das Programm. Büttenredner Timo Glaum kam als »aaarmer Tropp« auf die Bühne. Er ließ in Zeiten der Wirtschaftskrise alle Höhepunkte aus dem Ortsgeschehen Revue passieren. Dann stieg Erich Rohleder aus Dornholzhausen (»Poste Erich«) in die Bütt’ und kam als Fußballschiedsrichter aus dem Kleebachtal, der so einige Lacher zu bieten hatte, sehr gut an.

Die Showtanzgruppe vom Gesangverein »Frohsinn« Langgöns »And go« bot wieder etwas für das Auge. »Let’s Rock hard« - von »Queen« bis »AC/DC« - reichte die musikalische Palette der Gruppe um Leiterin Jasmin Blöcher. Letzter Punkt vor der Pause war eine herrliche Mimik-Demonstration von Steffen Ritter von den Gefahren morgens im Bad und was so alles dabei schief gehen kann.

Nach dem Einmarsch des Elferrats begann der zweite Teil mit einer ungewöhnlichen Gerichtsverhandlung. Richter Alexander Metz kam mit den beiden Angeklagten Jan Ole Diebel und Sven Zimmermann überhaupt nicht klar, weil diese entweder ironisch oder mit einem passenden Lied oder Song antworteten. Hervorragend gelungen war der Sketch »Im Café« mit den beiden Oberkleener Originalen Michael Gillmann und Steffen Ritter. Während Gillmann als Mann vom Ort mit Fahrrad, Stiefel und landwirtschaftlicher Arbeitskleidung in ein feines Café kam und in bester hessischer Mundart etwas zu trinken bestellen wollte, traf er auf einen Kellner (Steffen Ritter), der bestes Hochdeutsch bot. Dabei kam es zu einer Reihe sprachlicher und anderer Verwicklungen.

Mit den Worten »Superhelden on Tour, auf dem Weg, die Welt vor dem Bösen zu bewahren«, kündigte Sitzungspräsident Mario Glaum die erneut in Oberkleen gastierende Espaser Tanzformation »S.O.T. Espa« an, die wie die meisten Gruppen ihre Darbietungen selbst gemeinsam einstudiert haben.

Als Newcomer bei der Oberkleener Fassenacht, aber durchaus selbstbewusst und routiniert, boten Verena Glaum und Kristin Hanika einen Sketch, der sich damit befasste, »„wenn einer vom Dorf in die Tanzschule rennt.«

Beim zweiten Auftritt der »Young Stars«, zehn junge Frauen und zwei Jungs, kam die Idee und die Realisation des Tanzes von Eva Schimpf. Die »Starke-Männer-Hitparade« sorgte dann mit Stimmungsliedern für aller beste Laune beim Publikum, das mitsang und zum Teil begeistert auf den Plätzen stand. Zu den Zugaben gehörte »Amsterdam«. Und das Ganze ist »eine Idee von Dieter Thomas Heck« gewesen.

Mit dem Auftritt der Oberkleener Tanzgruppe »Dark Angels«, vier Engel und »vier Teufelinnen«, wobei es sich nicht um die »Aerobicgruppe« handelte, ging das offizielle Programm zu Ende, ehe noch einmal alle Karnevalisten zum großen Finale auf der Bühne erschienen und mit Polonäsen den Abschluss machten.

Auch die neuformierte siebenköpfige Technik machte ihre Sache sehr gut. Als Funkemarie war Denise Fitzner unterwegs gewesen. Silvia Panzer war bei dieser ersten Fremdensitzung Mundschenk, Marion Köhler wird es bei der zweiten Fremdensitzung am nächsten Samstag sein. Diese Sitzung ist übrigens noch nicht ganz ausverkauft. Einzelne Restkarten gibt es noch bei Herbert Röhrich (Tel. 0 64 47/66 73) oder an der Abendkasse. (Foto: vk)

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