01. Februar 2009, 20:44 Uhr

Paul Momberg leitet künftig das Blasorchester Langgöns

Langgöns (hjp). »Wir konnten im vergangenen Jahr gleich zwei vakante Stellen in unserem Orchester neu und vor allem qualifiziert neu besetzen.« Das war die frohe Kunde, die der Vorsitzende des Blasochesters und Spielmannszuges Langgöns, Markus Mehl, während der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern überbrachte.
01. Februar 2009, 20:44 Uhr
Ehrungen beim Blasorchester Langgöns: Auf dem Foto (von links): Markus Mehl (Vorsitzender), Heinrich Frank, Erich Bader, Petra Hetzler, Jürgen Bachmann, Christoph Puhl und Otmar Gierhake. (Foto: hjp)

Langgöns (hjp). »Wir konnten im vergangenen Jahr gleich zwei vakante Stellen in unserem Orchester neu und vor allem qualifiziert neu besetzen.« Das war die frohe Kunde, die der Vorsitzende des Blasochesters und Spielmannszuges Langgöns, Markus Mehl, während der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern überbrachte. Dabei sei 2008 eines der schwersten Jahre des Blasorchesters gewesen, an dass sich der Vorsitzende erinnern konnte: Es galt, den Besetzungsproblemen an Tuba und Schlagzeug zu entgegnen und auch noch einen neuen Dirigenten zu verpflichten.

Während eher durch einen Zufall die Position des Schlagzeugers mit Roland Sommer neu besetzt werden konnte, gestaltete sich die Suche nach einem neuen Dirigenten weitaus schwieriger, so Mehr in seinem Geschäftsbericht. Viele Telefonate, E-Mails und persönliche Gespräche seien notwendig gewesen, um aus einer Vielzahl von Bewerbern letztendlich fünf für die engere Auswahl herauszufiltern. »Es gab für jeden diesr fünf Bewerber eine Vorstellungsprobe«, sagte Mehl. Letztlich sei es das Orchester selbst gewesen, das sich durch Beurteilungsbögen und in gemeinsamen Gesprächen für einen der Bewerber ausgesprochen habe. Bis in den September hinein dauerte dieser Abstimmungsprozess, aus dem schließlich Paul Momberger als neuen Dirigenten hervorging. »Ich freue mich, dass wir als Orchester diese schwere Zeit gemeinsam überstanden haben und hoffe, dass es ab jetzt nur noch bergauf geht und wir unser letztes Besetzungsproblem an der Tuba auch noch lösen können,« sagte Mehl.

Dennoch hatten die 36 musikalischen Aktiven unter den insgesamt 234 Mitgliedern des Blasorchesters und des Spielmannzugs Lang-Göns im vergangenen Jahr eine ganze Reihe von Veranstaltungen auf die Beine gebracht. Besondere Highlights waren dabei zum Beispiel der Auftritt während der Fremdensitzung des GV »Frohsinn« Langgöns im Bürgerhaus der Kerngemeinde. Ebenfalls große Beachtung fanden das Frühlingskonzert im »Gambrinus«, der »musikalische Frühschoppen« auf dem vereinseigenen Zeltplatzgelände und vor allem das Weinfest mit Hofkonzert im vergangenen September. Darüber hinaus ließ sich das Blasorchester bei insgesamt 17 Veranstaltungen sehen und vor allem hören. Damit all diese anstandslos über die Bühne gingen, waren immerhin 38 Proben im alten Spritzenhaus angesetzt worden, darüber hinaus wurde an zwei Übungswochenenden intensiv für die Auftritte geprobt.

Dass das Blasorchester trotz rauer See sich im vergangenen Jahr in verhältnismäßig ruhigem Fahrwasser bewegen konnte, dafür sorgten vor allem die zahlreichen fördernden und aktiven Mitglieder, von denen auch in diesem Jahr wieder viele zu ehren waren: so erhielten für ihre 25-jährige fördernde Mitgliedschaft die Ehrennadel des Vereins in Silber Beate Eimer-Langsdorf, Marie Eimer und Jürgen Bachmann. Bereits seit 40 Jahren fördern den Verein: Petra Hetzler, Bernd Schöneweiß, Hans Fuchs, Rudi Krämer, Manfred Boida, Erich Bader, Jürgen Bader, Rolf Baldauf und Heinrich Frank. Für 20-jährige Vorstandsarbeit wurde Otmar Gierhake geehrt und bereits 20 Jahre ist Christoph Puhl in den Reihen der Musiker. Die doppelte Zeit, nämlich 40 Jahre, macht bereits Jürgen Fitzenberger Musik im Blasorchester. Darüber hinaus wurden für fleißigen Probenbesuch ausgezeichnet: Edeltraud Angerer, Reinhard K. Puhl (jeweils nur einmal gefehlt), Ralf Olbort (2x) und Reinhold Brückel, Torben Handeck, Jürgen Fitzenberger sowie Otmar Gierhake (4x). Damit sind die Aktiven des Blasorchesters wohl vorbereitet, um bereits am 22. Februar ihren ersten Auftritt zu absolvieren. Dann marschieren sie mit beim Faschingsumzug in Hanau-Steinheim.

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