30. April 2015, 10:53 Uhr

Laubacher Zeichen für starkes Miteinander auf EKHN-Synode

Laubach (pm). Das Laubach Kolleg hat mit einer »Charity-Tour« zur Synode der EKHN in Frankfurt ein eindrucksvolles Zeichen für gesellschaftliches Miteinander und kulturelle Vielfalt gesetzt.
30. April 2015, 10:53 Uhr
Empfang für das Teilnehmerfeld des Laubach-Kollegs in Frankfurt mit Kirchenpräsident Dr. Jung (5.v.l., mit Schulleiterin Ellen Reuther)), Oberkirchenrat Krützfeld (2.v.r.) und Präses Dr. Oelschläger (3.v.r.). (Foto: pm)

In einem Feld von 40 Teilnehmern radelten Schüler, Schulleiterin Ellen Reuther, Lehrkräfte, Elternvertreter sowie Bürgermeister Peter Klug mit Asylbewerbern nach Frankfurt zur Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), um auf diese Weise Spendengelder zugunsten der Bildungsarbeit mit jugendlichen Asylbewerbern zu erlösen. Diese waren zuvor mit Sponsoren vereinbart worden und können etwa in Patenschaften, Nachhilfe oder zur Förderung direkten Kontakts und Dialogs vor Ort in Laubach eingesetzt werden.

Begonnen hatte der Tag mit einer Andacht in der ev. Stadtkirche Nidda, in der Schulpfarrer Winfried Schön die Wurzeln der christlichen Solidarität mit Flüchtlingen aufgriff. Für die Schulgemeinde gelte, dass die Gastfreundschaft Gottes und seiner Kirche jedem einzelnen Menschen zuteil werde, ungeachtet Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Religion. »Um das zu unterstützen, ist das Kolleg heute aufgebrochen«, hieß es gemeinsam mit dem Reisesegen.

Die Route der Charity- Tour führte über Assenheim, Karben und Bad Vilbel nach Frankfurt, wo eine Polizeieskorte das Feld durch die Innenstadt führte. Auf der Synode angekommen, wurden die Teilnehmer unter anderem von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung begrüßt und das gesellschaftliche Engagement der Schule in kirchlicher Tradition gewürdigt.

Am Freitag war das Kolleg mit Schülern erneut bei der Synode präsent, um im Rahmen einer Aussprache der Synodalen zur Bildungspolitik der EKHN ihre Schule zu präsentieren. Für den musikalischen Auftakt sorgte die Schulband »No Reason«, die tosenden Beifall erhielt.

Anschließend stellten Schulleiterin Ellen Reuther, Olaf Kühnapfel und Dominik Nies das Kolleg als ein Modellprojekt aus gymnasialer Oberstufe und Zweitem Bildungsweg vor. Umrahmt wurde der Vortrag von einem Kurzfilm über die Schule und die Charity-Tour. Gespannt wurde der Bogen von der Tour zum Poetry Slam »Die Erde ist ein Bild« von Jessica Haak, der die Verantwortung der Menschen für die Gestaltung von Umwelt und Gesellschaft anmahnt und die Synodalen sichtlich begeisterte.

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