09. November 2009, 00:14 Uhr

»Beat-Parade« erfreut vor voll besetzter Limeshalle

Pohlheim (sch). Einen schönen musikalischen Abend - als Motto hatte man »Hit-Club« und »Beat-Parade« der 1970-er Jahre gewählt - erlebten am Samstag die Besucher in der vollbesetzten Limeshalle. Eingeladen hatte der Gesangverein »Eintracht Adam Isheim« Grüningen anlässlich der zehnjährigen Chorleitertätigkeit von Hans Kaspar Scharf (Darmstadt).
09. November 2009, 00:14 Uhr
Hans Kaspar Scharf (l.) mit den Chören »Offbeat« Grüningen und den »Village Voices« Habitzheim.

Pohlheim (sch). Einen schönen musikalischen Abend - als Motto hatte man »Hit-Club« und »Beat-Parade« der 1970-er Jahre gewählt - erlebten am Samstag die Besucher in der vollbesetzten Limeshalle. Eingeladen hatte der Gesangverein »Eintracht Adam Isheim« Grüningen anlässlich der zehnjährigen Chorleitertätigkeit von Hans Kaspar Scharf (Darmstadt). Als Gäste dabei waren weitere, von Scharf geleitete Chöre sowie befreundete Vereine. Das gebotene Liedgut wusste allen zu gefallen, sorgte gar für Begeisterung. Wie Vorsitzender Roland Müller bei seiner Begrüßung hervorhob, entsprach das Thema des Abends einem Wunsch des Dirigenten, der in den 70-er Jahren gerade mal zehn Jahre alt war.

Ein Meister seines Fachs war wieder einmal Moderator Werner Bender, der sich als »aktivstes passives Mitglied« bezeichnete. Mit viel Witz führte er durch das über dreistündige kurzweilige Programm. Beispiel: »Grüninger, die etwas erreicht haben, waren nicht verheiratet.« Bender lieferte Beweise: Paul Hutten, Weihbischof in Erfurt. Oder Johann Adam Isheim, der Namensgeber des Gesangvereins, der acht Tage vor seinem Tod sein ganzes Vermögen dem Singverein Grüningen vermachte. Freilich sei Grüningen auch ein »Paradies der Junggesellen«.

Eröffnet wurde der Abend vom Männerchor des Gastgebers, der unter anderem »Ganz in Weiß« und »Willenlos« zu Gehör brachte. Es folgten der Männerchor »Frohsinn« Langgöns (Chorleiter Hans Kaspar Scharf/«HKS«), der etwa mit »Down by the Riverside« - Bender: »Die Bachagasse nobb« - gefiel sowie die ebenfalls von »HKS« geleiteten »Village Voices« Habitzheim mit »The lion sleeps tonight«. Der Gemischte Chor »Offbeat« des Gesangvereins »Eintracht Adam Isheim« intonierte unter anderem »California Dreamin’« (begleitet von Annabelle Ebbert /Querflöte), »O-Ton Oppenrod« (Leitung Matthias Schulze) »Wann wird’s mal wieder richtig Sommer«. Bevor es in die Pause ging, gab es mit dem Auftritt Tanzgruppe der GBK Grüningen (Leitung Natascha Steinberg) etwas fürs Auge.

»Hans Kaspar Scharf ist einfach der Beste«, das unterstrichen »Britta, die Gogos und der fette Background-Chor« (Britta Hansmann und Co.) zu Beginn des zweiten Teils zur Überraschung für den Chorleiter, der vor der Bühne Platz nehmen musste, anschließend auf die Bühne kam und sich Küsschen und Rosen der Sängerinnen abholen musste. Nicht nur der Chorleiter war begeistert von der gelungenen Aktion.

Weiter ging’s mit den Auftritten von »Quer beat« aus Ober-Hörgern (Heidrun Schwarz), der unter anderem mit »I will follow him« gefiel, sowie dem fünfköpfigen Ensemble »Mikrolust« Oppenrod (Matthias Schulze), das etwa »Frisch gesungen« (aus den 1870-er Jahren) darbot. Dass die »Grüninger Schoppepetzer« (Leitung »HKS«) nicht nur gute Trinker, sondern auch gute Sänger sind, bewiesen sie mit ihrem Auftritt, bei dem auch »Silence ist golden« zu Gehör gebracht wurde. Begeisterung löste Alfred Schmidt aus, der »Oh Katrin« solo sang, während seine Kollegen den Backgroundchor bildeten. Der Männerchor des Gastgebers gab sodann die Udo Jürgens-Hits wie »Merci Chérie« oder »Ich war noch niemals in New York« zum Besten. 80 Sängerinnen und Sänger standen schließlich auf der Bühne, als der Gemischte Chor »Offbeat« Grüningen zusammen mit »Village Voices« Habitzheim zu einem gelungenen ABBA-Medley einlud und erst nach einer Zugabe verabschiedet wurden. Vorsitzender Roland Müller dankte allen, die an dem Abend beteiligt waren - vor allem dem Chorleiter.

»Hans Kaspar Scharf ist einfach ein toller Dirigent« - diese Meinung vertraten am Ende die Grüninger Sängerinnen und Sänger. Scharf selbst war von der Feier sichtlich angetan: »Die schönen Proben und das Singen machen mir immer viel Spaß, dafür bedanke ich mich.«

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