26. Juni 2013, 21:28 Uhr

Blasorchester Wißmar feiert 25-Jähriges mit Frühschoppen

Wettenberg (m). 45 Jahre alt ist der Verein, aber vor 25 Jahren lösten Klarinetten, Trompeten, Flügelhörner, Tenorhörner, Baritonhörner, Posaunen, Tuba und Schlagzeug den bis dahin überschaubaren Instrumentenpool von Flöten, Fanfaren und Trommeln, ab. Aus dem Fanfaren- und Spielmannszug Wißmar wurde das Blasorchester.
26. Juni 2013, 21:28 Uhr
Das Blasorchester erfreut seit 25 Jahren seine Gäste. (Foto: m)

»Die musikalischen Erfolge in den zurückliegenden Jahren haben uns gezeigt, dass der Schritt, den Verein umzubauen, richtig war«, sagt Andreas Bader. Er ist seit den Anfängen dabei und gehört seit 40 Jahren dem Vorstand an, in dem er seit zwei Jahrzehnten den Vorsitz hat. Rund 300 begeisterte Gäste durften beim Frühschoppen-Konzert anlässlich 25 Jahre Blasorchester miterleben, dass diese Worte uneingeschränkt Gültigkeit haben.

Unter den Gästen auch Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt, Bürgermeister Thomas Brunner und der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Wißmar, Gerhard Lösch sowie Jürgen Groh, Vorsitzender des Bezirks Mitte des Hessischen Musikverbandes. Der Bürgermeister lobte den Klangkörper als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens in Wettenberg, musikalischen Botschafter seiner Heimat und verlässliche Größe bei der Gemeindepartnerschaft zwischen Wettenberg und Zsámbék und Tök in Ungarn. Dirigent Gerd Böhmer initiierte seinerzeit den Wandel zum Blasorchester; seine Nachfolger waren Ludwig Velte und Otmar Schad. Seit zwölf Jahren hören die 25 Musiker auf Gilbert Monter, der das Orchester mit viel Einsatz und Engagement, aber auch durch sein vertrauensvolles und offenherziges Wirken weiter voranbrachte und bei den Aktiven die Spielfreude immer wieder neu entfacht.

Fünf Stunden begeisterten die Musiker ihr Publikum am Sonntag im Bürgerhaus mit der ganzen Vielfalt an stimmungsvollen, bekannten und weniger bekannten sowie anspruchsvollen Musikstücken. »Lasst euch grüßen« hieß es zum Einstieg. Vom bekannten Launsbacher Kapellmeister, Orchesterleiter und Komponisten Otwin Balser, war das Stück »Im alten Pfarrhaus« zu hören. Der »Böhmische Traum, ebenso bekannt wie der »Bozner Bergsteigermarsch« und die »Vogelwiese« gehören zum Repertoire. »Fuchsgraben«, »Rauschende Birken«, oder »Wir sind Kinder von der Eger« waren nur einige Titel von Ernst Mosch, die das Konzert bereicherten. »Glück auf«, das Lied der Bergleute, »Hessenland«, »Gablonzer Perlen« und »Slavonicka« waren weitere Stücke, mit denen das Blasorchester Wißmar sein Können bewies. Otto Leib sang, und Joachim »Lerry« Lehr führte mit Humor durch das Programm. »Bis bald, auf Wiedersehn«, der letzte Titel, ist ein Versprechen.

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