19. April 2013, 18:38 Uhr

Modellflug-Hessenmeisterschaft in Hüttenberg

Hüttenberg (jow). In Hüttenberg haben die ersten Wettbewerbe zur Hessenmeisterschaft im Modellflug stattgefunden.
19. April 2013, 18:38 Uhr
Die Sieger des Wettbewerbs ohne Motor, vorne: Leonard Herrmann, Oliver Ladach und Axel Meuser; hinten: Alexander Stöhr und Andreas Rink vom ausrichtenden Verein. (Foto: jow)

In der Klasse F3J hatten die Piloten am Ortsrand zehn Minuten Rahmenzeit, innerhalb derer sie starten und landen mussten. Dabei starten immer drei bis fünf Piloten gleichzeitig. Gewertet wird die geflogene Zeit in Sekunden, die Flieger landen an einem Punkt, wobei bis zu 100 Landepunkte erzielt werden können. Pro Meter Abstand zu dem Punkt werden fünf Punkte abgezogen. Eine Landung nach den zehn Minuten ergibt null Landepunkte. Der beste Pilot aus der Gruppe erhält 1000 Punkte, die Punktzahl der anderen Piloten errechnet sich prozentual. Geflogen werden fünf Durchgänge, die alle in die Wertung eingehen, dies ergibt eine maximal erreichbare Punktzahl von 5000. Insgesamt nahmen 23 Piloten an den Hessenmeisterschaften teil. In Hüttenberg fanden sich Piloten mit langjähriger internationaler Wettbewerbserfahrung ein, aber auch solche, die erst an wenigen Wettbewerben teilgenommen hatten.

Ihre Modelle sind ferngesteuerte Segelflugmodelle ohne Motor. Mit einem sieben Meter langen Gummiseil und 70 Meter normalem Seil wurden sie gestartet. Die Modelle haben ein Gewicht zwischen 1800 und 2500 Gramm, bei einer Spannweite von 3,20 Meter bis vier Meter. Bei gutem Wetter mit etwas Wind aus einer schwierig zu fliegenden Richtung gelang es nur einmal einem Piloten, mit 9:51 Minuten die Rahmenzeit auszunutzen. Die Organisatoren Alexander Stöhr und Andreas Rink kürten die Sieger der Gesamtwertung: Auf dem ersten Platz landete Oliver Ladach (Gießen) mit 4909 von 5000 möglichen Punkten, Zweiter wurde Axel Meuser (Gießen) mit 4716 Punkten vor dem Jugendlichen Leonard Hermann mit 4703 Punkten. Die Teilnehmer kamen darüber hinaus aus Hirzenhain, Darmstadt, Offenbach und Weilmünster.

Ein weiterer Wettbewerb fand mit ferngesteuerten Modellen mit Elektromotor statt. Das Wetter war nicht so gut, da es sehr windig war. Dabei galt es, das Modell mit dem Seil mit einem Elektromotor auf Höhe zu bringen. Nach dem Ausschalten des Motors zählte die Zeit (zehn Minuten), gelandet wurde an einer 25 Meter langen Linie. Es gewann Dominik Schuster mit 1948 von 1950 möglichen Punkten vor André Kunkler (1946) und Andreas Rink (1865). Der einzige jugendliche Teilnehmer war der Hüttenberger Marcel Nolde.

Die Hüttenberger Modellflieger e.V. richten einen Wettbewerb dieser Art schon seit längerer Zeit aus, seit 2006 jeweils als Hessenmeisterschaft. Die Organisatoren dankten den vielen Helfern aus dem Verein, die für die Verpflegung sorgten. Neben Urkunden erhielten die Sieger der Meisterschaft Sachpreise, gespendet von einigen Modellbaufirmen, und den Wanderpokal.

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