28. August 2020, 17:32 Uhr

Versicherungen für Auszubildende

28. August 2020, 17:32 Uhr
Eine Versicherung für den Ernstfall ist ratsam. FOTO: DPA

Düsseldorf (dpa/tmn). Für Lehrlinge, die ihre Ausbildung im Jahr der Corona-Pandemie beginnen, gibt es viele Unwägbarkeiten. Was passiert beispielsweise, wenn der Ausbildungsbetrieb schließen muss? Oder wenn der Auszubildende erkrankt? Dagegen sollte man sich zum Ausbildungsstart versichern.

Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt Haftpflicht-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung als Basis-Trio für Lehrlinge. Von maßgeschneiderten Berufsanfänger-Paketen von Versicherungsgesellschaften raten die Experten hingegen ab: Oftmals seien die Policen zu teuer, mal offerierten sie überflüssigen Schutz oder deckten existenzielle Risiken nicht ausreichend ab.

Die private Haftpflichtversicherung hingegen deckt Schäden ab, die man bei anderen verursacht, zum Beispiel, wenn die Gesundheit eines anderen durch die eigene Unachtsamkeit dauerhaft stark beeinträchtigt wird.

Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten im Krankheitsfall. Das sind Behandlungs- und Krankenhauskosten, Medikamente und Krankengeld ab der siebten Woche einer Krankheit. Zuvor zahlt der Ausbildungsbetrieb die Ausbildungsvergütung.

Im Falle einer schweren Erkrankung springt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein. In der gesetzlichen Rentenversicherung besteht der Versicherungsschutz nämlich nur bei einer Berufskrankheit und bei einem Arbeitsunfall.

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