04. November 2018, 21:03 Uhr

Der Krieg und seine Folgen aus der Sicht zweier Hunde

04. November 2018, 21:03 Uhr

Am Dienstag, 6. November, heißt das Literarische Zentrum zusammen mit dem Institut für Slawistik und dem GiZo die preisgekrönte Übersetzerin Christiane Körner willkommen. Um 19 Uhr liest sie aus Pawel Salzmans Romanfragment »Die Welpen« im KiZ (Kongresshalle). Der Eintritt ist frei.

Als »Meisterwerk aus der Schublade eines Unbekannten«gilt der Kriegsroman von Pawel Salzman. Erbarmungslos versetzt er seine Leser in einen Überlebenskampf der russischen Kriegs- und Übergangszeit. Doch dabei sind nicht die Menschen seine Protagonisten: Es sind Hunde, durch die er spricht, doch das macht es nicht weniger schmerzhaft.

In das verwirrende, erschütternd detaillierte und zutiefst aufwühlende Romanfragment Salzmans führt Christiane Körner am Dienstag ein und zeigt, wie und warum sie das Andenken an den Autor bewahrt hat.

Pawel Salzman (1912-1985) war Künstler und Schriftsteller. Er wuchs in Odessa auf, zog mit seiner Familie nach dem Russischen Bürgerkrieg durch Südrussland, die Ukraine und Moldawien und ließ sich 1925 in Leningrad nieder. Zwischen 1930 und 1950 schrieb er an »Die Welpen«.

Christiane Körner studierte Slawistik, Germanistik und Politikwissenschaft an den Universitäten Köln und Frankfurt und übersetzte Werke von Dmitri Prigow, Lew Tolstoi und Vladimir Sorokin. Für »Die Welpen« erhielt sie den Paul-Celan-Übersetzerpreis 2017.

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