01. Juli 2019, 22:08 Uhr

Endlich wieder Arbeit!

01. Juli 2019, 22:08 Uhr
CMD
Die Repräsentanten der »Film-Crew« der Sophie-Scholl-Schule (v.l., hinten) Schulberater Silvia Leib, Grazyna Pabiniah, Jan Niemeyer, Schulleiterin Annegret Roggenkamp, Lehrer und Organisatoren Anthony Krauskopf, Kristina Emmert, Schülerin Josiane Valentin. Vorne: (v.l.) Laurin Klotz, Paula Meyer und Joshua Kaufmann. (Foto: cmd)

Was möchte ich später einmal machen? Was soll nach der Schule aus mir werden? Diese Fragen stellt sich jeder Schüler in den Jahren vor und nach seinem Abschluss. Und genau diese Fragen führten zu einem sehr besonderen Projekt des Arbeitslehre-Kurses der Gießener Sophie-Scholl-Schule. Unter der Leitung ihrer Lehrerin Kristina Emmert und mit tatkräftiger Unterstützung des schulinternen Theaterexperten Anthony Krauskopf stellten acht Schülerinnen und Schüler ein Filmprojekt auf die Beine, das sich sehen lassen kann - im wahrsten Sinne des Wortes.

Mit ihrem siebenminütigen Kurzfilm »Endlich wieder Arbeit« über verschiedene Berufsfelder, die nach der Schule angestrebt werden können, gewann die Klasse vor Kurzem sogar den Filmwettbewerb des Hessischen Rundfunks in der Kategorie »Inklusion«. Die Sophie-Scholl-Schule nahm zum ersten Mal daran teil und konnte unter den 60 Teilnehmern direkt auffallen durch das sich im Kurzfilm widerspiegelnde Schulkonzept der Inklusion, also das gemeinsame Lernen und Leben von Schülerinnen und Schülern mit und ohne körperliche oder geistige Einschränkung, und nicht zuletzt durch ein humoristisches, ein wenig gesellschaftskritisches Drehbuch.

1000 Euro Preisgeld

Im Kurzfilm selbst geht es darum, dass die Agentur für Arbeit versucht, Werbefilme über verschiedene Berufe zu erstellen, um selbst »endlich wieder Arbeit« mit dem Verteilen dieser zu haben. Berufe wie Pfleger, Polizist, aber auch Lehrer werden von den Darstellern Luisa Dechert, Niklas Theobald, Laurin Klotz, Josiane Valentin, Paula Meyer, Joshua Kaufmann, Luca Leib und Jakob Weber aufs Korn genommen. Weitere Unterstützung bei der Produktion bekam die Gruppe vom »Offenen Kanal Gießen«, der Kamera-equipment und Hilfe beim Schneiden zur Verfügung stellte.

Nach all der Arbeit konnte die Klasse schlussendlich eine Urkunde und einen Preis mit einem Preisgeld über 1000 Euro in Empfang nehmen. Auf diesen Erfolg ist auch Schulleiterin Annegret Roggenkamp stolz. Die Preisverleihung wurde in der Schulaula live übertragen.

Was die Schule mit dem Preisgeld machen wird? Das ist noch nicht ganz klar, auf jeden Fall wird aber etwas für die Schüler angeschafft. Vielleicht sogar eine neue Filmkamera, damit im nächsten Jahr eventuell wieder so ein toller Erfolg gefeiert werden kann.

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