Die Leser und Mitarbeiter der Gießener Allgemeinen Zeitung, des Sonntagmorgen-Magazins und des Extra-Tipps haben entschieden: Der Erlös am Stand des Verlagshauses beim Gießener Stadtfest vom 16. bis 18. August wird dem Wiederaufbau des im Juni abgebrannten Heuchelheimer Kindergartens »Rappelkiste« zugute kommen.

Die Gießener Allgemeine Zeitung, das Sonntagmorgen-Magazin und der Extra-Tipp beteiligen sich auch in diesem Jahr am Stadtfest mit einem Stand am Kirchenplatz. Dort gibt es Cocktails und andere kühle Drinks, coole Action mit Rodeo-Bullriding, Spaß mit Clown Ichmael, Kinderschminken mit Pinserella und Gewinnspiele. Gegen eine Spende für den guten Zweck können Besucher ihr Durchhaltevermögen beim Bullenreiten testen. Mit dabei sind auch wieder Gießen-Promis, die den Gästen am Freitag- und Samstagabend Cocktails und Longdrinks ausschenken werden. Am Sonntag kommen Basketballer der Gießen 46ers und Fußballer des FC Gießen zu einer Autogrammstunde. Im Mittelpunkt steht bei allem erneut die gute Sache.

Tafel und Kinderschutzbund

Unter den vielen Vorschlägen der Leserinnen und Leser waren die Gießener Tafel, der Deutsche Kinderschutzbund und die »Rappelkiste« die Favoriten bei der Wahl des guten Zwecks. Darüber befanden in Folge die Mitarbeiter des Verlagshauses in einer Abstimmung - und entschieden sich deutlich für die glückliche Zukunft der Kinder in Heuchelheim.

Die Tagesstätte »Rappelkiste« war an einem Samstag Anfang Juni ein Raub der Flammen geworden - wohl aufgrund von fahrlässiger Brandstiftung. Die mehr als 100 Kinder der Einrichtung werden seitdem an drei Standorten in der alten und in der neuen Kita in Kinzenbach und zudem in Räumlichkeiten der Evangelischen Gemeinschaft betreut.

Doch ganz schnell war klar: Das kann nur eine Übergangslösung für diesen Sommer sein: Im Spätsommer sollen alle Rappelkisten-Kinder wieder gemeinsam in einer Einrichtung, unter einem Dach betreut werden. Auch wenn dieses ebenfalls nur eine Übergangsquartier für die kommenden ein bis zwei Jahre sein wird. Denn so lange wird es mindestens dauern, bis die Gemeinde Heuchelheim als Kita-Träger den Wiederaufbau der abgebrannten »Rappelkiste« an der Kindergartenstraße mitten im Dorf bewerkstelligt hat.

Derzeit prüft die Gemeinde mehrere Möglichkeiten der übergangsweisen Betreuung unter einem Dach - so unter anderem das Aufstellen von Containern oder das Herrichten von Räumen im früheren dormiente-Möbelhaus in Heuchelheim-Süd. Am 13. August wird die Kommunalpolitik entscheiden, wie es weitergehen wird.

Ganz gleich wie die Lösung aussehen wird: - klar ist: Es wird viel Geld kosten. Die Gießener Allgemeine, ihre Leser und die (hoffentlich) vielen Standbesucher werden helfen, dies zu finanzieren.

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